Coronakrise
Debatte um Gutscheine für Groß-Enzersdorfer

Vorschlag der Wirtschaftsstadträtin Dagmar Förster: "Eine schnelle, unbürokratische Lösung für das Krisenjahr".
  • Vorschlag der Wirtschaftsstadträtin Dagmar Förster: "Eine schnelle, unbürokratische Lösung für das Krisenjahr".
  • Foto: ÖVP
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

GROSS-ENZERSDORF. Diskussion um Einkaufsgutscheine in Groß-Enzersdorf. ÖVP-Wirtschaftsstadträtin Dagmar Förster hatte einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, der zumindest 30 Betrieben einen Gutscheinverkauf von je 900 Euro ermöglicht hätte. Die Idee: Für jeden der 180 Gemeindemitarbeiter gibt es je einen 150-Euro-Gutschein, einzulösen in Groß-Enzersdorfer Betrieben.  Zu wählen wäre aus drei Kategorien und: Die Gastro Gutscheine sind gleichzeitig der „Ersatz“ der ausfallenden Weihnachtsfeier.  Der Antrag wurde abgelehnt.
Förster ist enttäuscht:  "Über 25.000 Euro gibt unsere Gemeinde jährlich für Weihnachtsgutscheine an ihre Mitarbeiter aus. Leider bei einer internationalen Gruppe."

Parteineutrales Gutscheinsystem

Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec (SPÖ) begründet die Ablehnung: "Das Konzept ist leider unausgegoren, ich wünsche mir schon lange ein Einkaufsgutschein-System, von dem alle Groß-Enzersdorfer profitieren."
Die ÖVP-Wirtschaftsstadträte hätten es bisher nicht geschafft, ein vernünftiges Gutscheinkonzept zu erstellen. "Der von der ÖVP etablierte Enzi-Taler ist Parteisache und sollte in eine "Währung" für alle Groß-Enzersdorfer überführt werden. Das ist bisher nicht geschehen", kritisiert Obereigner-Sivec. 
"Die Änderung des Enzi-Talers in ein parteineutrales System ist ein langwieriger Prozess und gerade im Laufen", kontert Förster, er werde aber demnächst umgesetzt werden. "Die vorgeschlagenen Gutscheine waren als einfache, schnelle Lösung geplant, um jetzt mitten in der Krise, die Wirtschaft, vor allem die Gastronomie und den Handel, zu stärken", erklärt Förster.

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