Handball-Boom in Gänserndorf hält an

130 aktive Nachwuchshandballer, 11 Jugendmannschaften, 1 zweite Herrenmannschaft mit einem Kader von knapp 20 Mann – Handball in Gänserndorf boomt!
  • 130 aktive Nachwuchshandballer, 11 Jugendmannschaften, 1 zweite Herrenmannschaft mit einem Kader von knapp 20 Mann – Handball in Gänserndorf boomt!
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GÄNSERNDORF. Der Boom der letzten Jahre beim Handballnachwuchs hält weiterhin ungebrochen an. Rund 130 Nachwuchshandballer der Sportunion Raiffeisenbank Gänserndorf bewegen sich Woche für Woche in den zahlreichen Trainingseinheiten und nehmen in der Saison 2014/15 mit 11 Mannschaften an den NÖ. Jugendhandball-Meisterschaften teil.

Jugendmannschaft

Mit folgenden Jugendmannschaften geht der Verein heuer ins Rennen um Tore, Punkte und Platzierungen:
Mädchen: U9, U10, U12, U13
Burschen: U9, U10, U12, U13, U14, U15, U19

Team "bunter Haufen"

Auch ein absolutes Novum hat Handball-Gänserndorf in dieser Saison zu bieten: Neben den Männermannschaften der Handball-Bundesliga und U20 hat sich ein weiteres Herrenteam formiert, das in der 2. Landesliga mitmischt. Vereinsorganisatorisch ist diese Mannschaft in der Sektion Handball der Sportunion Raiffeisenbank Gänserndorf angesiedelt und weist einen bunten Mix an Spielern auf: Spieler, die noch vor kurzem in der Bundesliga-Mannschaft bzw. U20 aktiv waren, Spieler mit HLA-Erfahrung, Rückkehrer von anderen Vereinen, Spieler, die schon in Jugendjahren ihre Karriere (zwischendurch) beendet haben und nun wieder Lust am Handballsport gefunden haben, … Das Altersspektrum dieses „bunten Haufens“ reicht von 18 bis knapp über 40 Jahre. Der Kader weist eine respektable Anzahl von knapp 20 Spielern auf. Trainiert wird zweimal pro Woche. Die ersten Meisterschaftsspiele in der 2. Landesliga verliefen sehr erfolgreich, auch das Zuschauerinteresse bei den Heimspielen war groß. Man wird sehen, wie sich dieses „neu geborene“ Gänserndorfer „Handball-Baby“ weiterentwickeln wird …

Schulkooperationen

Weiterhin konstant und erfolgreich ist die Kooperation des Handballvereins mit den Schulen in Gänserndorf. In der Volksschule und am Konrad Lorenz Gymnasium wird Handball bereits seit einigen Jahren als Freigegenstand angeboten. Das Interesse bei den Schülern ist enorm und die Zahl der Anmeldungen übersteigt regelmäßig die Anzahl an freien Plätzen. Diese Schulhandballeinheiten werden von Vereinstrainern qualifiziert betreut und waren und sind in vielen Fällen die Brücke vom erweiterten Sport(schnupper)angebot in der Schule zum Handball im Verein - eine perfekte Symbiose, und ganz im Sinne aller Bemühungen und Programme - auch von staatlicher Seite – der Bewegungsarmut der „heutigen Jugend“ Paroli zu bieten und Freude an Bewegung und Sport zu vermitteln. Das Konrad Lorenz Gymnasium wird in diesem Schuljahr sogar mit einer Unterstufenmannschaft an der Handball-Schulmeisterschaft teilnehmen. Ein weiterer Schritt, Handball in Gänserndorf auch abseits der „eingefleischten Handballgemeinschaft“ noch mehr zu etablieren und „salonfähig“ zu machen.

Weg zur Spitze

Mit der Breite im Handballnachwuchs in Gänserndorf sollte auch der Weg an die Spitze ermöglicht werden. Die letzten großen Erfolge im Jugendbereich liegen nun schon ein Weilchen zurück – drei Landesmeistertitel und zwei Vize-Landesmeistertitel zwischen 1985 und 1990 -, also gut 25 Jahre.
Doch einige der Gänserndorfer Jugendmannschaften waren in den vergangenen Saisonen mit 3. Plätzen schon wieder dabei im Konzert der Besten. In der letzten Saison 2013/14 erreichten die Burschen der U12 und U18 jeweils den 3. Platz und auch die jüngsten „Handball-Cracks“ konnten bei den U9-Meistschaftsturnieren Turniersiege und etliche Stockerlplätze „einheimsen“. Das gibt Hoffnung und Auftrieb für die Zukunft!
Erfolg ist auch, wenn eine neu formierte Anfängermannschaft, in ihrer ersten Spielsaison noch „Prügelknabe“ und „Punktelieferant“, schon im zweiten Jahr so manches Match für sich entscheiden und sich im guten Mittelfeld etablieren kann – so geschehen bei den U11-Mädels in der letzten Saison.

Beste aus ihrem Jahrgang

Zum Thema „Spitze“: Sehr stolz ist die Sportunion Raiffeisenbank Gänserndorf auch darauf, dass ein junger Gänserndorfer Nachwuchsspieler bereits im letzten Jahr den Sprung in die NÖHV-Landesauswahl (Jg. 2000/2001) geschafft und sich im „Kreis der Besten seines Jahrganges“ etabliert hat. Und das in einer wirklich starken Auswahlmannschaft! Dieses Team gewann im April dieses Jahres das Bundesländerturnier, an dem alle Landesauswahlen der Jahrgänge 2000/2001 teilnahmen, überlegen. Im Finale wurde die Wiener Landesauswahl – mit den besten Spielern von Fivers, West Wien & Co. – mit 27:16 geradezu deklassiert.
Beim NÖHV-Sichtungsturnier des Jahrgangs 2000 im September wurde darüber hinaus ein weiterer Gänserndorfer Jugendspieler in den erweiterten Kader der NÖ. Auswahl berufen.
Ein wichtiges Ziel in der Nachwuchsarbeit ist die Heranführung von Jugendspielern an die Kampfmannschaft. Fast alle Spieler der aktuellen U18-Mannschaft kamen in der laufenden Meisterschaft bereits zu Einsätzen in der U20. Das Gros der U18 stellt wie auch im Vorjahr ohnehin den überwiegenden Teil des U20-Kaders. Besonders erfreulich ist, dass zwei U18-Spieler im Alter von 17 Jahren heuer auch den Sprung in die Bundesliga-Mannschaft geschafft haben und sich bei den „Großen“ zunehmend etablieren.
Gute und qualifizierte Nachwuchsarbeit bedeutet auch, genügend gute, qualifizierte und vor allem auch engagierte Nachwuchstrainer im Einsatz zu haben. Auch in diesem Bereich ist die Entwicklung und Dynamik eine sehr positive. Die Anzahl der Trainer im Jugendbereich steigt stetig – was in Anbetracht der großen Anzahl von Spielern und Mannschaften auch sehr notwendig ist. Aktuell betreuen 14 Trainer die 130 Kinder und Jugendlichen. Alle (!) Trainer sind ausgebildete Nachwuchstrainer bzw. werden in dieser Saison die Handballtrainer-Basisausbildung, den C-Trainerkurs, absolvieren. Das Jugendtrainerteam besteht aktuell aus einem A-Lizenz-Trainer, zwei B-Lizenz-Trainern und acht C-Lizenz-Trainern. Drei Trainer werden in dieser Saison die Ausbildung zum C-Lizenz-Trainer in Angriff nehmen. Ein großes Dankeschön an alle Trainer, die viel Zeit und Herzblut in die Handball-Nachwuchsarbeit stecken!

Autor:

Karina Seidl-Deubner aus Mistelbach

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