50.000 und doch zu wenig

Edgar Niemeczek, Martina, Michael, Simon und Peter Bauer sowie Erwin Pröll im Museumsdorf.
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  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

Das Museumsdorf Niedersulz feierte vergangene Woche seinen 50.000 Besucher.

NIEDERSULZ. Eine beachtliche Zahl, denn nach Schloss Hof mit 120.000 Besuchern im vergangenen Jahr, ist das größte Freilichtmuseum Niederösterreichs der zweitgrößte Publikumsmagnet im Bezirk.
So ganz zufrieden ist man mit der Zahl dennoch nicht. Geschäftsführer Edgar Niemeczek bestätigt: "Das neue Museum - mit dem neuen Eingangsbereich - ist auf 70.000 Gäste pro Saison ausgelegt." Sein Vorgänger Günter Fuhrmann hatte gar das Ziel: 80.000 Besucher im Jahr der Landesausstellung vor Augen. Das ging sich nicht aus - obwohl Niedersulz Partner der Landesausstellung in Mistelbach und Asparn ist, mitbeworben wurde und eine verbesserte Verkehrsanbindung vom Bahnhof Mistelbach bekommen hat.
"Die Landesausstellung in Mistelbach hat Niedersulz eher geschadet", ist Herbert Nowohradsky, Obmann des touristischen Vereins Bernsteinstraße und ehemaliger Landtagspräsident, überzeugt. Besucher, die ins Weinviertel kommen, mussten sich für einzelne Ausstellungsorte entscheiden. "Langfristig profitiert die Region sicher von der Landesschau in Mistelbach", meint Niemeczek. Er hofft im nächsten Jahr auf jene, die "Niedersulz nach dem Besuch von Mistelbach und Asparn nicht mehr geschafft haben."
Nächstes Jahr will man den Wiener Markt verstärkt bewerben. In den Umbaujahren des Museusmsdorfs war das Marketingbudget eher bescheiden, das soll nächstes Jahr anders werden. Niemeczek sieht in Wien großes Besucherpotenzial.
Der - besser gesagt die vier - 50.000ste Besucher ist Familie Bauer aus Klosterneuburg. Landeshauptmann Erwin Pröll gratulierte dem Ehepaar mit Söhnen Simon und Peter und meinte: "Hier ist ein Ort, wo Geschichte unser Zukunft zeigt."
Ulrike Potmesil

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