07.11.2016, 10:34 Uhr

Die March bekommt ihre Arme zurück

Die alten Marchschlingen werden wieder mit dem Fluss verbunden. (Foto: privat)
ANGERN. In Angern an der March wurde das neue Leitbild für Naturschutz der Öffentlichkeit präsentiert.

Ein wichtiges Vorhaben läuft bereits seit Sommer 2016: Das Renaturierungsprojekt Thaya2020 widmet sich der Wiederbelebung der Ufer. Im grenzübergreifenden Gewässermanagement mit den tschechischen Behörden schließt viadonau die Mäander wieder an den Hauptstrom an. Auch an der March werden im Rahmen des Life+-Projekts „Untere March-Auen“ ab 2017 Seitenarme und Mäander wieder angebunden und so die gesamte Region March-Thaya ökologisch und landschaftlich aufgewertet.

Gemeinsames Erhaltungskonzept

Gemeinsam mit dem WWF, dem Umweltbundesamt und Wasserbauexperten der Büros riocom und Trigonplan, entwickelte viadonau ein Erhaltungskonzept, um die Natur an March und Thaya zu schützen, zu pflegen und zugleich behutsam weiterzuentwickeln. Dabei stimmt die viadonau die ökologischen Aktivitäten sowie besondere Nutzungsbedingungen vor Ort laufend mit den Fischern ab.

Da sowohl March als auch Thaya Grenzflüsse und somit Staatsgrenze zu den Nachbarstaaten Slowakei bzw. Tschechien sind, werden die Aktivitäten mit den beiden Ländern koordiniert. „Das neue Erhaltungsleitbild ist für uns buchstäblich wegweisend.

Es ist ein klarer Leitfaden, der uns bei unseren alltäglichen Aufgaben als auch bei der Umsetzung flussbaulicher Projekte dazu anleitet, unsere ökologischen Ziele stets im Auge zu behalten“, erklärt Franz Steiner, Projektmanager bei viadonau und Erhaltungsexperte für die March-Thaya-Region.
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