Bezirkschef-Interview
Schule, U5, Stadion - das bewegt Hernals im kommenden Jahr
- Bezirksvorsteher Peter Jagsch (SPÖ) redet über seine Wünsche für das Jahr 2026.
- Foto: BV 17
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
MeinBezirk hat mit Bezirksvorsteher Peter Jagsch (SPÖ) über die Pläne für das Jahr 2026 geredet. Der Bezirkschef erklärt, was Hernalserinnen und Hernalser erwarten wird.
WIEN/HERNALS. Bildung, Öffis, Sport und Zusammenhalt stehen 2026 im Fokus in Hernals. Bezirksvorsteher Peter Jagsch (SPÖ) spricht mit MeinBezirk im Interview über den Abschluss der Generalsanierung der Volksschule Kindermanngasse, kleine, aber wichtige Investitionen wie ein neues Klavier für die Musikschule, die Herausforderungen rund um den U5-Ausbau und die Erwartungen an das neue Stadion des Wiener Sport-Club (WSC).
Zudem erklärt er, warum ein konstruktives Miteinander im Bezirk für ihn auch im kommenden Jahr oberste Priorität habe.
Große und kleine Projekte im Bezirk
MEIN BEZIRK: Welche großen Projekte erwarten den Bezirk im Jahr 2026?
PETER JAGSCH: Die Generalsanierung der Volksschule Kindermanngasse wird abgeschlossen und die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer können in einer rundum erneuerten und modernisierten Ganztagsvolksschule ihre neuen Räume in ihrer gewohnten Umgebung im Bezirkszentrum wieder nutzen. Diese Aufwertung des Bildungsstandorts Hernals war ein Kraftakt, auch finanziell, aber dazu stehen wir als Bezirk. Wir renovieren und erweitern unsere Pflichtschulen weiter, denn gute Bildung beginnt nun mal in gut ausgestatteten Häusern.
Und kleinere Projekte?
Wir vergessen andere Bereiche nicht. So werden wir etwa für die Musikschule Hernals ein neues Klavier ankaufen, eine Investition in die Förderung von Talenten und der Kultur.
- Die Verschiebung des Baustarts soll eine noch intensivere Planung ermöglichen.
- Foto: Valentina Marinelić/MeinBezirk
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Wie wirkt sich die U5-Bauverzögerung auf Hernals aus?
Die U5 ist das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte des 17. Bezirkes. Wir freuen uns schon alle sehr auf die U-Bahn, die Hernals nachhaltig verändern und die Öffis noch attraktiver machen wird. Wir werden in elf Minuten Fahrzeit von der S45 Hernals ohne Umsteigen zum Karlsplatz fahren können.
Das ist ein Quantensprung für die Mobilität und die Anbindung an die Stadt. Die Bauarbeiten werden herausfordernd für uns, wir nutzen die gewonnene Zeit nun für eine noch intensivere Planung, wie der Verkehr während der Baustellen bestmöglich organisiert werden soll.
WM-Titel und ein Ende der Durststrecke
Was erwarten Sie sich vom neuen WSC-Stadion?
Erstens hoffe ich, dass der Wiener Sport-Club seine derzeitige sportliche Durststrecke mit vielen Siegen im Frühjahr im eigenen neuen Stadion rasch vergessen lassen wird. Zum anderen freue ich mich schon sehr auf die Spiele der unterschiedlichen ÖFB-Nationalmannschaften in Hernals.
Von den ÖFB-Damen bis zu den Nachwuchsteams: Die besten Jung-Fußballer des Landes wie die U17 mit dem sensationellen Vizeweltmeistertitel für Österreich verdienen sich möglichst viele Zuseherinnen und Zuseher in einem Top-Ambiente eines modernen Stadions, das sie hier bei uns im 17. Bezirk vorfinden werden.
- Das neue WSC-Stadion wird 2026 final fertiggestellt.
- Foto: Stadt Wien / David Bohmann
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
Ihre Wünsche für 2026?
Abgesehen vom Fußball-Weltmeistertitel für Österreich? Dass wir weiterhin so ein konstruktives Klima in der Bezirksvertretung haben und so eine tolle Gesprächsbasis und gute Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Wir sehen alle deutlich, wie hervorragend sich Hernals entwickelt und was wir alles an Projekten weiterbringen, wenn die konstruktiven Kräfte und klugen Köpfe im Bezirk gemeinsam Lösungen erarbeiten. Hernals steht für ein gutes Zusammenleben und das soll auch in Zukunft so sein!
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