Anlässlich des 90. Geburtstages
Eröffnung der Jubiläumsausstellung Eduard Diem

Bezirksvorsteherin Silke Kobald (2. von links), Eduard Diem (3. von links) mit den beiden Ober Sankt Veiter Bezirksräten Friedrich Ebert (links) und Emmerich Josipovich (rechts) bei der Verleihung des Hietzinger Ehrentellers
  • Bezirksvorsteherin Silke Kobald (2. von links), Eduard Diem (3. von links) mit den beiden Ober Sankt Veiter Bezirksräten Friedrich Ebert (links) und Emmerich Josipovich (rechts) bei der Verleihung des Hietzinger Ehrentellers
  • Foto: BV 13
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Eduard Diem wird von der renommierten Kunsthistorikerin Dr. Waltraud Schwarzhappel als unermüdlicher, kreativer Geist charakterisiert, unerschöpflich in seinen Ideen und Formen, vielfältigst und vielgestaltig.

HIETZING. „Von der Zeichnung über die Druckgraphik, von der Malerei in Aquarell, Öl und Acryl, von der Collage zur Keramik zur Plastik zum Objekt in vielfältigsten Materialien und Stilmodulationen von zweidimensional, schablonenartig bis durchsichtig, von stelenhaft zu erdverankertem Volumen.“, umfasst Dr. Waltraud Schwarzhappel die ausgestellten Werke.

„Es ist uns ein ausgesprochenes Vergnügen, dass sich Eduard Diem bereit erklärt hat im Hietzinger Amtshaus den Wienerinnen und Wienern ausgewählte Werke aus seinen Privatbeständen sowie kürzlich entstandene Neukreationen zu präsentieren. Zum 90. Geburtstag haben wir uns erlaubt, ihm als mittlerweile langjährigem Hietzinger, mit einem Ehrenteller zu gratulieren. Ich hoffe, dass möglichst viele die Chance nutzen, um sich selbst ein Bild von der beeindruckenden Vielfalt seiner künstlerischen Gestaltungskraft zu machen!“, so Bezirksvorsteherin Silke Kobald bei der Eröffnung der Jubiläumsausstellung anlässlich Eduard Diems 90. Geburtstages.

Auszüge aus dem Werdegang von Eduard Diem

Eduard Diem wurde am 4. April 1929 in einem kleinen Weinviertler Dorf nahe der tschechischen Grenze geboren. Die Eltern führten eine kleine Weinwirtschaft, der Vater war musikalisch begabt, Eduard Diems Kindheit war nicht von Gewalt geprägt.
Beim Einmarsch der Nationalsozialisten war Diem 10 Jahre alt. Die Teilnahme an Fackelzügen und Hitlerjugend entsprach nicht den Vorlieben der Familie Diem, dementsprechend musste diese unter Drohungen, Schikanen und Gewaltanwendung leiden. Ein Buch über die Renaissance, gefunden im Notenkasten des Vaters, begeistert Eduard Diem bereits im Alter von 12 Jahren für die Kunst.

Neben einer Textilkaufmannslehre wird Diem in den Kriegsjahren mit allen Schrecken des Krieges konfrontiert. Er begräbt Deserteure, rettet Russen, entfernt Bomben aus Brücken und wird mit 15 Jahren verhaftet. Diem besucht den Abendaktkurs von Eduard Boeckl an der Akademie der bildenden Künste und lernt bei Gerda Matejka-Felden, die gemeinsam mit Ihrem (Ex-)Mann Viktor Matejka im Jahr 1964 Eduard Diems erste Auslandsausstellung ermöglicht. Nach Kriegsende betätigt sich Diem in der Schaufenstergestaltung, erhält bereits Anerkennung und Preise.

Ab den 1970er Jahren kann Eduard Diem sein Auskommen als freischaffender Künstler bestreiten. Mit zwei Kollegen führte er eine Kunstgalerie in der Blutgasse und gründete gemeinsam mit Kurt Freundlinger den Künstlerverein ArtDiagonal.

Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Eduard Diem in Hietzing, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Familie seiner Tochter, Eva Scholz Diem, die Ihn auch bei der Ausrichtung der Jubiläumsausstellung unterstützt.

Seit mittlerweile 63 Jahren sind Eduard und Hilde Diem glücklich verheiratet und haben drei Kinder.

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