Wien-Wahl 2020
Klimaschutz ist den Hietzingern wichtig

Der Lainzer Tiergarten ist die grüne Lunge Hietzings. Aber wie sieht es außerhalb von ihm aus?
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  • Der Lainzer Tiergarten ist die grüne Lunge Hietzings. Aber wie sieht es außerhalb von ihm aus?
  • Foto: BPWW
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Die bevorstehende Begrünung des Amtshauses ist ein erster Schritt in Richtung Klimaschutz. Aber unternimmt Hietzing im Kleinen genug, um auf die großen Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren?

HIETZING. Beim Thema Klimaschutz sind sich nahezu alle einig, wie eine Umfrage der bz zeigte. Kurt K. bringt den Tenor auf den Punkt: "Die Grünflächen in Hietzing müssen ausnahmslos erhalten bleiben."

Auch Ursula B. macht sich darüber Gedanken: "Täglich werden Gärten und Grünflächen zubetoniert. Nirgendwo ist das Klima besser geschützt als in Gärten mit alten Bäumen."

Wir haben die Spitzenkandidaten im 13. Bezirk gefragt, wie sie zu diesem wichtigen Thema stehen:

Silke Kobald (ÖVP)
"Hietzing besteht zu über 71% aus Grünflächen. Die nachhaltigsten Umweltschutzmaßnahmen sind, für den Erhalt dieser Naherholungsräume wie dem Hörndlwald oder dem Botanischen Garten Schönbrunn zu kämpfen und diese vor der Versiegelung zu bewahren.

Bei neuen Projekten denken wir, wo immer es möglich ist, Begrünungsmaßnahmen mit. Das Projekt Westausfahrt Neu muss grundlegend neu geplant werden, um die bestehenden Grünräume zu erhalten, ein Naherholungsgebiet Wiental zu schaffen und die Frischluftzufuhr für das Stadtzentrum zu erhalten!"

Matthias Friedrich (SPÖ)
"Klimaschutz bedeutet einerseits Schutz unserer Grünräume und darüber hinaus die Reduktion des CO2-Ausstoßes. Um diese Reduktion zu erreichen, sind wir die treibende Kraft für ein Hietzinger Mobilitätskonzept.

Darüber hinaus werden auf unsere Initiative 100 Bäume innerhalb von 3 Jahren in Hietzing gepflanzt, die Feuerwache in Speising begrünt und mittels Solarenergie auf erneuerbare Energien gesetzt."

Georg Heinreichsberger (FPÖ):
"Hietzing braucht ein ganzheitliches Perspektivenkonzept hinsichtlich Verbauung und Verkehr für Natur- und Erholungsräume wie zum Besipiel dem Biosphärenpark Wienerwald, mit besonderem Schutz von Waldgebieten und älteren Bäumen. Blumenwiesen im öffentlichen Raum, Förderung von Vertikalbegrünungen und Nachbarschaftsgärten auf öffentlichem Grund („urban farming“)"

Christopher Hetfleisch-Knoll & Ramona Wendtner (Grüne):
"Hietzing ist der grünste Bezirk und soll es auch bleiben! Wir fordern den Ausbau öffentlich zugänglicher Grünflächen in Form von coolen Straßen (Stichwort: Altgasse), Parks und die Begrünung öffentlicher Plätze zum Besipiel am Hietzinger Platz. Mit unserem eigens entwickelten Baumkataster, über den wir Baumpflanzungen sowie Baumschnitte monitoren, können wir Transparenz für die BürgerInnen schaffen."

Johannes Bachleitner (Neos):
„Wir sind nicht nur für den Erhalt von öffentlichen Grünflächen, sondern setzen uns auch für den Erhalt grüner Sportflächen an den Hietzinger Schulen ein. Diese werden leider oft verbaut. Darüber hinaus müssen wir dort, wo es möglich ist, die Betonflächen aufbrechen und durch grüne Versickerungsflächen ersetzen sowie die Fassaden öffentlicher Gebäude begrünen.“

Günter Kasal (Team HC):
„Wir werden das Weltklima nicht durch Baumpflanzungen zwischen dem Lainzer Tiergarten und Schönbrunn retten. Da liegt die Zuständigkeit in der Gesetzgebung auf Landes-, Bundes- oder europäischer Ebene. Aktionen wie die Begrünung des Amtshauses sind lieb, aber im großen Zusammenhang wirkungslos. Wir möchten die Lebensqualität der Hietzinger verbessern. Da gibt es genug zu tun.“

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