Schönbrunn: Zwei Schwarzschwanz-Präriehunde haben das Licht der Welt erblickt

Die kleinen Präriehunde haben sich vor kurzem erstmals an die Oberfläche gewagt.
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  • Die kleinen Präriehunde haben sich vor kurzem erstmals an die Oberfläche gewagt.
  • Foto: Daniel Zupanc
  • hochgeladen von Christine Bazalka

HIETZING. Sie sind schon mehrere Wochen alt, doch erst jetzt fühlen sie sich bereit für die Außenwelt. Die beiden jungen Schwarzschwanz-Präriehunde haben vor kurzem erstmals vorsichtig ihre Nasen aus dem Bau gestreckt und spielen nun im Freien miteinander.

„Präriehunde wiegen bei der Geburt nur etwa 15 Gramm, sind noch nackt, blind und taub. Die ersten Wochen wurden sie von ihrer Mutter im Bau versorgt, aber jetzt erkunden sie schon die Anlage“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auf den ersten Blick sehen Präriehunde wie heimische Murmeltiere aus, sie sind allerdings kleiner und schlanker.

Schwarzschwanz-Präriehunde leben sehr gesellig in Familienverbänden, die sich zu riesigen Kolonien zusammenschließen können. Ihre unterirdischen Bauten graben die graubraunen Nager tief in die Erde. Schratter: „Entdecken sie einen Feind wie einen Greifvogel, einen Fuchs oder einen Kojoten stoßen sie einen bellenden Ruf aus. Damit warnen sie die ganze Kolonie und alle Tiere können unter die Erde flüchten. Von diesem bellenden Laut stammt auch ihr Name.“

Gefährdet sind Schwarz-Schwanzpräriehunde derzeit noch nicht. Doch ihr Lebensraum in der nordamerikanischen Steppe schwindet durch die intensive Landnutzung für Ackerbau und Viehwirtschaft zunehmend.

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