VERKEHRSBERUHIGUNG IN OBERNALB
30 km/h-Zone bei Kindergarten

Bis zu 50 Tonnen schwere Holztransporter wälzen sich auf engen Straßen durch den Ort.
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  • Bis zu 50 Tonnen schwere Holztransporter wälzen sich auf engen Straßen durch den Ort.
  • hochgeladen von Josef Messirek

Behörde erweitert nach Anrainerbeschwerden die 30 km/h-Beschränkung.

OBERNALB (jm). Die Belastung durch den Durchzugsverkehr ist für zahlreiche Obernalber in den letzten Jahren unerträglich geworden. Die Bezirksblätter berichteten darüber. Besonders die 40-Tonner, die im Ortsgebiet auf der zu engen Straße oft zu schnell unterwegs sind, haben Anrainer und politische Mandatare auf den Plan gerufen.

Dass da noch nichts passiert ist

Engagierte Obernalber haben in den letzten Monaten in Schreiben an Bezirkshauptmann Andreas Strobl und Landesrat Ludwig Schleritzko auf die untragbare Verkehrsbelastung hingewiesen. „Es sind jedoch bis jetzt keine wirksamen Maßnahmen getroffen worden und es hat sich auch so mancher Frust breitgemacht“, fasste Gerald Dick im Spätherbst die Reaktionen zusammen. Hinter ihm stehen genervte Obernalber, die im Gespräch mit den Bezirksblättern ihre Sorge und ihren Frust zum Ausdruck brachten, wie Markus Burger, Nicole Brandstetter, Franz Glocker, Adolf Stern, Thomas Resch, Harald Quendler oder Manuela Öckl. „Uns wundert, dass da noch nichts passiert ist“, hieß es allgemein.

Ansätze zur Verkehrsberuhigung

Stadtrat Martin Pichelhofer von den Grünen Retz und Landtagsabgeordneter Georg Ecker setzten sich gemeinsam mit Anrainern für verkehrsberuhigende Maßnahmen ein. Insbesondere vor dem Kindergarten waren immer wieder gefährliche Situationen zu beobachten. „Wir konnten eine Ausweitung der 30 km/h-Beschränkung vorm Kindergarten erreichen“, sagt Landtagsabgeordneter Georg Ecker, der im Dezember an der maßgeblichen Verkehrsverhandlung teilnahm.

Verkehrsinsel bei Ortseinfahrt

Ebenfalls unterstützt vom anwesenden Sachverständigen wurden bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Dabei geht es um eine Verkehrsinsel bei der Ortseinfahrt, wenn man aus Richtung Pulkau kommt. Die Zuständigkeit liegt bei der Stadt Retz. Martin Pichelhofer: „Es ist an der Zeit, auch bei der Ortseinfahrt für Verkehrsberuhigung zu sorgen und die Geschwindigkeit nachhaltig zu senken.“ Bürgermeister Helmut Koch, der in Obernalb wohnt, signalisierte dazu seine Bereitschaft. Die Kosten für eine Verkehrsinsel würden sich auf rund € 200.000,- belaufen, so der Stadtchef.

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