Schulcampus Hollabrunn
Betriebe aus der Region beteiligt
- Probesitzen der Politik und des Architekten in einem Klassenraum.
- Foto: Alexandra Goll
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Mit dem neuen Schulcampus in Hollabrunn wurde das größte Bauprojekt der Stadtgemeinde erfolgreich abgeschlossen.
HOLLABRUNN. Die Baukoordination des Schulcampus lag bei Baudirektor der Stadtgemeinde Hollabrunn, Stephan Smutny, und war das bisher größte Projekt des Bauamts. Bereits im Vorfeld war eine EU-weite Ausschreibung notwendig, um die Vielzahl an Leistungen fachgerecht zu vergeben. Insgesamt waren rund 40 Unternehmen am Bau beteiligt.
- Dreifachturnhalle mit Klettermöglichkeit.
- Foto: Stadtgemeinde Hollabrunn
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Regionale Beteiligung stärkte die Wirtschaft
Besonders erfreulich war die Beteiligung mehrerer regionaler Betriebe, die maßgeblich zum Erfolg des Projekts beitrugen. So konnte die Stadtgemeinde nicht nur den Bau des Schulcampus zügig vorantreiben, sondern auch lokale Unternehmen und Arbeitsplätze stärken.
- Dreifachturnhalle
- Foto: Kurt Kuball
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Diese Firmen waren beim Bau für die Kinder beteiligt
Graf Holztechnik aus Horn errichtete die Holzriegelwände, die Dachkonstruktion, Fertigdachelemente, Decken- und Wandelemente sowie eine offene Lärchen-Fassadenschalung.
Kaufmann Werbetechnik aus Hollabrunn übernahm alle Beschriftungen, die sich im und am Haus befinden. Die Amstettner Firma Fuchsberger legte im Gebäude die Fliesen. Die Firma Brabenetz aus Wullersdorf übernahm alle Abbrucharbeiten des vorherigen Gebäudes und die Errichtung eines Vollwärmeschutzes.
Verantwortlich für das gesamte elektronische Schließ- und Zutrittssystem ist die Klosterneuburger Firma Tevio. Sie hat das Gebäude nachhaltig auf einen digitalen, hohen Standard gestellt.
- Schulcampus Architekturfoto
- Foto: Kurt Kuball
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TK11 Gebäudetechnik
Alle gebäude- und sicherheitstechnischen Einrichtungen, die Wasser-, Heiz- und Kühlanlagen, die Lüftungsanlagen sowie die gesamte Gebäudeelektrik und die Geothermie Anlage wurden von TK11 geplant und in weiterer Folge auch deren Errichtung und Umsetzung überwacht. In den, über 8000m langen Tiefensonden unterhalb des Campus wird im Winter Erdwärme entnommen und mittels Wärmepumpen der Fußbodenheizungsanlage zugeführt – ab Mitte Mai wird die sommerliche Raumwärme bis in den beginnenden Herbst ständig über die Fußbodenflächen aufgenommen und ohne aktiven Betrieb der Wärmepumpen an das Erdreich rückgeführt - die Anlage arbeitet in dieser Form für die kommenden Jahrzehnte als zuverlässiger und äußerst kostengünstiger Wärmeakku zur nachhaltigen Schonung von Ressourcen und Umwelt. Der Jahres-Strombedarf im Schulcampus liegt in etwa bei der Hälfte des jährlichen Ertrags aus den großen PV-Flächen am Dach.
- Bibliothek lädt zum Verweilen ein.
- Foto: Stadtgemeinde Hollabrunn
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Aus der Region mitgewirkt haben weiters
HOLLABRUNN. 40 Unternehmen waren am Bau des 58.000 Quadratmeter großen Grundstücks, das mit 9.200 Quadratmetern bebaut wurde, beteiligt. Aus der Region mitgewirkt haben: Architekten Maurer & Partner (Generalplaner, Bauaufsicht), Gebäudetechnik Waltner (Elektrotechnik), Leyrer & Graf (Baumeister), ARGE Redl Elektroanlagen & SAR Anlagenbau (Elektro), ARGE Geothermie Weinviertel (SBG, Seifried - Heiztechnik), Schinnerl Metallbau (PF-Aufsatzkonstruktion), Tischlerei Eser (Handläufe), Studio Eis (Vorhänge), Bürotechnik Streif (Bürotechnik), Busta (EDV), Maler Christian Tutsch (Holzbeschichtung), Lang & Menhofer (Außenanlagen), Blumen Bradac (Bepflanzung). Keine Garantie auf Vollständigkeit.
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