Ein Denkmal für Robert Haas

HOLLABRUNN (ae). Am 3. Juli hatte Robert Haas, 24-jähriger Rettungssanitäter aus Wullersdorf, in der Stockerauer Donau-Au zwei Mädchen, die in einen Strudel geraten waren, das Leben gerettet und war danach selbst ertrunken. Jetzt wurde Haas für seine selbstlose Heldentat vor dem Rot-Kreuz-Haus in Hollabrunn ein Denkmal gesetzt. Zur feierlichen Enthüllung am 21. Oktober waren nicht nur zahlreiche Rot-Kreuz-Angehörige und die Familie von Robert Haas gekommen, sondern auch viele Ehrengäste. Rot-Kreuz-Bezirkschef BH Stefan Grusch konnte unter anderen Landesrat Karl Wilfing, NR Eva-Maria Himmelbauer, LAbg. Richard Hogl und den Präsidenten des RK NÖ., Willi Sauer, begrüßen.
Grusch in seiner Ansprache: „Robert Haas ist für uns ein Vorbild geworden und soll für immer in Erinnerung bleiben. Daran soll dieser Stein erinnern, die Rot-Kreuz-Familie setzt damit ein Zeichen.“ Und RK-Präsident Willi Sauer meinte: „Tot ist nur der, der vergessen wird. Wir werden Robert Haas nicht vergessen. Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun, als ihre Pflicht.“ Das Denkmal, ein Gedenkstein für Zivilcourage, wurde vom Hollabrunner Steinmetz Erwin Zechmeister aus Sölker Marmor geschaffen.

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