26.06.2017, 10:58 Uhr

10. Weinberglauf im Retzer Land

Hunderte Laufbegeisterte kamen zum Jubiläums-Weinberglauf in die Weinstadt Retz.

RETZ. Bei idealem Laufwetter verwandelten auch heuer wieder hunderte LäuferInnen die Weinstadt Retz in die Laufmetropole schlechthin. Bereits zum zehnten Mal gaben sich SportlerInnen aller Altersklassen ein Stelldichein in Retz, um beim Lauf der Läufe dabei zu sein. Hat man doch hier Chancen, nicht nur als Schnellster oder als Schnellste zu gewinnen, sondern auch als größte Gruppe oder für das beste Kostüm prämiert zu werden.
Erster beim sehr anspruchsvollen Bewerb, dem 10,5 Kilometer-Lauf, der wieder über den Retzer Altenberg führte, war heuer erstmals Mario Bauernfeind vom KUS ÖBV Pro Team. Er lief die Strecke in sensationellen 36:20 Minuten. Bei den Damen finishte die erst 16-jährige Elena Ecker vom LCC Wien als Erste und zwar in einer Zeit von 45:01 Minuten. Den Winzerlauf über 5,5 Kilometer gewann bereits zum dritten Mal in Folge der 15-jährige Lokalmatador Sebastian Frey aus Obermarkersdorf und zwar in 20:03 Minuten. Schnellste bei den Damen war die Retzerin Katharina Sackl-Lang, die ihre Siegerzeit aus dem Vorjahr auf 26:10 Minuten verbesserte. Den ersten Platz in der Kategorie größte Gruppe errang die Volksschule Retz. VOL Barbara Grabner konnte knapp 100 SchülerInnen zur Teilnahme motivieren. Der Weinberglauf stand übrigens heuer erstmals im Zeichen der Laufinitiative 2020, an der insgesamt 29 Volksschulen aus der Region teilnehmen.
Die schnellsten StaffelläuferInnen waren die Retzer Ice Lions (männlich), die „Power Elements“ (weiblich) und die Mixed-Staffel „Musiwiesn“ der Stadtkapelle Retz. Das Team „Treibjagd“ wurde zur am besten verkleideten Gruppe gekürt.
Alyssa Polzer wurde für das originellste Kostüm ausgezeichnet. Die Zehnjährige brillierte als „Schädlingsvernichterin“ gemeinsam mit ihrem ebenfalls verkleideten Hund Bambi. Passend zum Wahrzeichen von Retz gab es - neben den klassischen Trophäen - heuer Sonderpokale in Form einer Windmühle: Diese wurde von Martin Jäger und Thomas Hausenberger aus einem Akaziepflock, Weingartendraht und einem alten Stadltor hergestellt.

Fotos: Herbert Schleich
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