Radfahren in der Josefstadt
Grätzelpolizistin tritt mit Radlobby in Kontakt

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Die Agendagruppe "Radfahren in der Josefstadt" setzt sich seit Jahren für ein besseres Miteinander im Straßenverkehr ein. Bei ihrem letzten Meeting wurde besonders der rüpelhafte Umgang in den Sozialen Netzwerken diskutiert.

JOSEFSTADT. Radfahren in der Stadt, besonders in den innerstädtischen Bezirken, führt immer wieder zu hitzigen Diskussionen zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern. Um diesen Problemen einen Raum zu geben hat sich die Agendagruppe "Radfahren in der Josefstadt" gebildet. Diese setzt sich seit Jahren für ein besseres Miteinander im achten Bezirk ein.

Zu deren Treffen werden auch häufig externe Experten eingeladen um der Situation von mehreren Sichtweisen zu begegnen. Beim letzten Meeting war Grätzelpolizistin Andrea Prosenbauer mit dabei. 

Sicherer für Radfahrer

Prosenbauer wünscht sich zum Beispiel von den Radfahrern eine bessere Vorbildfunktion für Kinder. Dabei spielt sie auf das Stehenbleiben an einer Ampel oder vor Schutzwegen an. Außerdem bemängelt sie den rüden Umgang miteinander in den Sozialen Medien. 

Doch im Rahmen der gemeinsamen Diskussion wurden vier Hauptproblematiken festgehalten, denen sie sich in Zukunft vermehrt widmen wollen:

  1. Seitenabstand: Wird von Autofahrern oft nicht eingehalten
  2. Geschwindigkeit: Viele Autos fahren zu zügig an den Rädern vorbei
  3. Dooring: Autofahrer denken oft nicht an einen Blick in den Rückspiegel und übersehen einen vorbeifahrenden Radfahrer.
  4. Vorrang: Autos achten oft nicht auf Radfahrer die vor ihnen fahren dürften.

Auch wurde über das Fehlen von genügend Haltezonen für Lieferanten gesprochen. Diese seien sehr häufig gezwungen sich auf Grund ihrer Ladetätigkeit auf Radwege zu stellen. Ein Problem welches auch immer mittels Fotos in der Facebookgruppe festgehalten wird. Hier müsste laut Agenda und auch Prosenbauer ein besseres Konzept her.

Zum Schluss des Treffens wurde beschlossen sich in Zukunft vermehrt gemeinsam über diese Themen zu unterhalten um eine bessere Lösung für den Bezirk oder auch ganz Wien zu finden.

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