Trinkbrunnen, Bäume & Co.
Lederergasse erstrahlt in neuem Glanz
- Zehn Blaseneschen wurden bereits gepflanzt, sechs Kornelkirschenbäume sollen schon bald folgen.
- Foto: BV8
- hochgeladen von Pia Rotter
Kürzlich wurde die Lederergasse fertig umgestaltet. In der schmalen Gasse wurden einige Bäume gepflanzt und zwei Trinkbrunnen errichtet. Der neue Straßenbelag soll zudem für mehr Verkehrssicherheit sorgen.
WIEN/JOSEFSTADT. Lange Zeit war die Lederergasse lediglich eine schmale Verbindung zwischen der Florianigasse und der Josefstädter Straße. Jetzt zeigt sie sich von einer neuen Seite: heller, grüner und damit wohl mit einer höheren Aufenthaltsqualität. Mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und einem hellen Pflaster ist aus der einst unspektakulären Gasse ein Ort geworden, an dem man sich gerne aufhalten wird.
Zehn Blaseneschen wurden bereits gepflanzt, sechs Kornelkirschenbäume sollen schon bald folgen. Die neu gepflanzten Bäume verbessern nicht nur das Mikroklima, sondern speichern auch Regenwasser im Boden, das an heißen Tagen verdunstet und für eine natürliche Abkühlung sorgt. Abgerundet wird das neue Straßenbild durch zwei Sitzbänke, zwei Trinkbrunnen und zusätzliche Radbügel – Maßnahmen, die auch die umweltfreundliche Mobilität fördern sollen.
Höhere Verkehrssicherheit
Auch der Straßenbelag wurde neu gestaltet: Statt dunklem Asphalt prägen nun helle Pflastersteine das Bild. Diese tragen nicht nur zur optischen Aufwertung bei, sondern auch zur Verkehrssicherheit. Breitere Gehsteige schaffen mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger, während das neue Pflaster Wasser zwischen den Fugen versickern lässt, was gut für den Boden ist.
- Bezirksvorsteher Martin Fabisch (Grüne) zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden.
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Bezirksvorsteher Martin Fabisch (Grüne) zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: "Durch die neue Lederergasse wird die Josefstadt noch lebenswerter und klimafreundlicher. Ich freue mich schon darauf, wenn im kommenden Frühling die neuen Bäume zum ersten Mal blühen werden." Der Umbau sei ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltige Stadtentwicklung.
Austausch mit Anrainern
Auch unter der Oberfläche wurde investiert: Neue Fernwärmetrassen und Wasserleitungen wurden verlegt, die Fahrbahn wurde saniert und die Bushaltestelle zu einer Doppelhaltestelle ausgebaut. Während der Bauphase hat Fabisch regelmäßig den Austausch mit den Anrainerinnen und Anrainern gesucht, um ihre Anliegen an die zuständigen Dienststellen weiterzugeben.
Bereits Ende August hatte der Bezirk die fast abgeschlossene Neugestaltung mit einem Straßenfest gefeiert – samt Musik, Streetfood, einem Fahrradparcours und einer Silent Disco. Nach dem endgültigen Abschluss erstrahlt die Gasse nun in neuem Glanz.
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