Politik in der Josefstadt
Bezirksentwicklung erhielt neuen Vorsitz

Markus Mondre, neuer Vorsitzende des Bezirksentwicklungskommission der Josefstadt.
  • Markus Mondre, neuer Vorsitzende des Bezirksentwicklungskommission der Josefstadt.
  • Foto: Stefanie-Freynschlag
  • hochgeladen von Larissa Reisenbauer

Der Landschaftsplaner und langjährige Mitarbeiter der Gebietsbetreuung Markus Mondre ist neuer Vorsitzender der Bezirksentwicklungskommission der Josefstadt.

JOSEFSTADT. Politische Ideen, also Anträge der unterschiedlichen Parteien, werden auf Bezirksebene oft in eine sogenannte Kommission weitergeleitet. Diese prüfen den Antrag auf Sinnhaftigkeit beziehungsweise Durchführbarkeit.

Neben einer sogenannten Kulturkommission gibt es auch die Verkehrskommission sowie die Bezirksentwicklungskommission. Letztere kümmert sich um Themen, die auf die Aufwertung des öffentlichen Raums abzielen. Den Vorsitz hat seit kurzem der grüne Bezirksrat, Landschaftsplaner und langjährige Mitarbeiter der Gebietsbetreuung, Markus Mondre.

Verbesserung der Lebens- und Freiraumqualität

"Seit 17 Jahren bin ich begeisterter Josefstädter. Als Vater von drei Buben habe ich mich schon immer für die Verbesserung der Lebens- und Freiraumqualität in meinem Stadtteil eingesetzt", erklärt Mondre der bz-Wiener Bezirkszeitung und ergänzt: "So war ich bereits vier Jahre als Aktivist bei den Josefstädter Grünen tätig, war Sprecher der Agendagruppe FußgängerInnenverkehr, bevor ich 2015 erstmals zum Bezirksrat gewählt wurde."

Als Mitglied in der Bezirksentwicklungs-, Agenda- und Mobilitätskommission sowie im Umweltausschuss war es ihm von Anfang an möglich, mit seiner langjährigen beruflichen Erfahrung als Landschaftsplaner konkrete Projekte im 8. Bezirk anzustoßen und umzusetzen. "Auch kleine Projekte steigern die Lebensqualität der Menschen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft enorm. Mir geht es dabei immer um die Aufwertung des öffentlichen Raums und um die Steigerung der urbanen Lebensqualität," so der grüne Bezirksrat.

Sehr wichtig ist ihm generationenübergreifendes Denken. Denn "unsere Straßenräume sollen von kleinen Kindern wie zum Beispiel meinem siebenjährigen Sohn und älteren Menschen wie unseren 85-jährigen ehemaligen grünen Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian sicher, bequem und barrierefrei mit dem Rad oder zu Fuß benutzt werden können", erklärt er. Zusätzlich will er für die Zukunft der Josefstadt ein größeres Netz an Baumpflanzungen, Fassaden- und Innenhofbegrünungen, Nachbarschaftsgärten, konsumfreien und qualitativ hochwertig ausgestatteten Aufenthaltsmöglichkeiten etablieren. "Es ist mir daher ein besonderes Anliegen als neuer Vorsitzender der Bezirksentwicklungskommission der Josefstadt unsere Leuchtturmprojekte, wie zum Beispiel das Projekt der 1.000 Bäume oder die Begegnungszone Josefstädter Straße, sowie weitere bereits im Laufen befindliche Projekte, wie den Trude-Wähner- und den Mathias-Hauer-Platz konsequent umzusetzen", ergänzt Mondre abschließend zu seiner neuen Position.

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