Cyberattacke auf Langenzersdorf
Erheblicher Schaden nach Hackerangriff
- Bürgermeister Arbesser beziffert den Schaden zwischen 50.000 und 100.000 Euro.
- Foto: Foto: Gemeinde Langenzersdorf
- hochgeladen von Wolfgang Ilkerl
Die Cyberattacke auf das Netzwerk in Langenzersdorf schränkt die Serviceangebote des Ortes immer noch ein.
LANGENZERSDORF. "Ich bin kein Techniker, aber es ist ein ähnliches Ausmaß wie in Korneuburg", beschreibt Bürgermeister Andreas Arbesser die Auswirkungen des Hackerangriffs auf die IT-Systeme seiner Gemeinde.
Schaden bis 100.000 Euro
"Ich rechne mit 50.000 bis 100.000 Euro!" In dieser Größenordnung beziffert der Ortsvorsteher die Schadenshöhe. Das Positive nach dem negativen Vorfall: Der Bürgerservice hat seinen Normalbetrieb aufgenommen, die Mitarbeiter können sich wieder persönlich um die anfallenden Angelegenheiten kümmern.
Bitte um Verständnis
Hingegen schätzen Gemeindeamt und Verwaltung, dass der Parteienverkehr erst Ende der Kalenderwoche 11 aufgenommen werden kann. "Die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen werden Schritt für Schritt gesetzt. Wir ersuchen diesbezüglich um Verständnis", bittet Arbesser. Die telefonische Erreichbarkeit zu den Amtszeiten ist gewährleistet. Die Versorgung der Bevölkerung ist nicht in Gefahr. Die kritische Infrastruktur ist nicht betroffen. Die Polizei wurde umgehend informiert und arbeitet an der Aufklärung des Falles.
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