Orientierungslauf-Weltmeisterschaften
Bestleistungen für Langenzersdorfer Duo
- Foto: IOF - Mikes Kiss
- hochgeladen von Boris Kastner-Jirka
Bei den Orientierungslauf-Weltmeisterschaften von 07.-11. Juli 2026 in Genua in Italien durften sich die Langenzersdorfer Geschwister Ylvi & Nicolas Kastner, ausgerüstet mit Karte & Kompass über gute bis sehr gute Ergebnisse freuen. Für die beiden Bundesheer-Sportler gab es in den drei WM-Disziplinen Sprint, K.O.-Sprint und Mixed-Sprint-Staffel gleich drei persönliche WM-Bestleistungen.
Der erste WM-Bewerb, der Sprint im Westen von Genua, war technisch extrem anspruchsvoll und länger als geplant. Während Nicolas in der Qualifikation scheiterte, schaffte Ylvi den Sprung ins Finale der Top 45 sicher & souverän. In der Medaillenentscheidung blieb auch sie nicht ohne Fehler, dennoch erreichte sie mit dem 22. Platz das bisher beste WM-Ergebnis ihrer Karriere.
Auch im K.O.-Sprint stellten sich knapp 120 Läufer und 100 Läuferinnen aus 40 Nationen der Qualifikation. Diesmal konnten Ylvi und Nicolas diese erste Hürde überspringen und sich für die K.O.-Läufe der jeweils besten 36 qualifizieren. Immer 6 Damen bzw. Herren kämpfen dann Seite an Seite um den Aufstieg in die nächste Runde. Ylvi lag in ihrem Viertelfinale bis zum vorletzten Posten auf Aufstiegskurs, wählte dann aber eine schlechte Route und wurde noch von zwei Gegnerinnen überholt. Im Gesamtergebnis bedeutete das für die 26-jährige den 25. Platz. So gut war sie bei einer WM im K.O.-Sprint noch nie. Nicolas scheiterte ebenfalls im spannenden Viertelfinale und erreichte wie seine Schwester den 25. Platz und somit seine persönliche Bestleistung bei einer WM.
Am letzten Tag dieser Weltmeisterschaften war Ylvi noch für Österreich in der Mixed-Staffel in der historischen Altstadt von Genua im Einsatz. Als Schlussläuferin des rot-weiß-roten Quartetts konnte sie im Kreis der 32 Nationen den erhofften Top Ten-Platz ins Ziel bringen. Österreich belegte den 9. Platz und erreichte damit das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte.
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