So wird Niederösterreich "digifit"

Konstruktiver Vormittag bei "esarom": AKNÖ-Präsident Markus Wieser, AMS NÖ-Landesgeschäftsführer Karl Fakler, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und IV NÖ-Präsident Thomas Salzer.
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  • Konstruktiver Vormittag bei "esarom": AKNÖ-Präsident Markus Wieser, AMS NÖ-Landesgeschäftsführer Karl Fakler, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und IV NÖ-Präsident Thomas Salzer.
  • hochgeladen von Sandra Schütz

HARMANNSDORF / NÖ. "Wir haben uns nun schon zum zweiten Mal getroffen, um zu analysieren, was die Unternehmen brauchen und welche Qualifikationen die Menschen brauchen, um auch in Zukunft – vor allem in Hinblick auf die Digitalisierung – mithalten zu können", erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. So traf man sich beim Harmannsdorfer Vorzeige-Unternehmen "esarom", wo Wirtschaftsleute, Politiker und Sozialpartner diskutierten, was notwendig ist, um gute Arbeitsplätze und die Qualität der Mitarbeiter zu sichern und entsprechende Aus- und Weiterbildungsmaßnamen treffen zu können.

"Digifit"

Das Schlagwort der Stunde ist "digitale Kompetenz". "Diese ist immer und überall dabei", sagt Mikl-Leitner und präsentierte jene Maßnahmen, die ab sofort umgesetzt werden sollen.
Unter dem Motto "Lehre goes digital" sollen WIFI-Experten in die Berufsschulen gehen. Ab Dezember sollen bereits die ersten Zertifikate ausgestellt werden.
"Future of production" heißt es dann für Mitarbeiter, die bereits in einem Unternehmen beschäftigt sind und ihre digitale Kompetenz ausbauen und verbessern möchten. "Ab sofort haben Unternehmen in ganz NÖ die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter zu speziell zugeschnittenen Schulungen zu schicken", erklärt Mikl-Leitner.
Um Wirtschaft, Wissenschaft, Ausbildung und Forschung künftig noch besser vernetzen zu können, soll eine spezielle Plattform ins Leben gerufen werden, die Innovationen weitertragen soll – auch an Ausbildungsstätten, Lehrer und Schüler.
Und weil es mit 13 oder 14 Jahren unglaublich schwierig ist, sich für einen beruflichen Weg zu entscheiden, soll künftig der Begabungskompas noch weiter ausgebaut werden. Talentecheck und Potentialanalyse sollen künftig an einem Tag stattfinden. Danach kommen die Experten direkt in die Schulen, geben Informationen und Tipps. "Wir wollen die jungen Leute nicht ausbilden und sie dann in die Arbeitslosigkeit oder zum Pendeln schicken. Wir wollen so ausbilden, dass die Menschen gute Arbeitschancen direkt in der eigenen Region haben", erklärt Mikl-Leitner.

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