30.05.2017, 12:52 Uhr

2,3 Millionen für die Kinder

Mila und Carla hätten gerne noch etwas weitergebaut.

Auf 6000 Quadratmetern entstand in Harmannsdorf ein neuer umweltfreundlicher Kindergarten.

HARMANNSDORF-RÜCKERSDORF. Mit exakt 2.396.308,20 Euro schlägt der neue Kindergarten hinter der Feuerwehr bei der neuen Mittelschule zu Buche.

Neubauphase abgeschlossen

"Am Sonntag ging eine Reise, welche mit Bürgermeister a. D. Leopold Steindl im Jahr 2008 begann, mit großartigem Erfolg zu Ende", erklärt Bürgermeister Norbert Hendler anlässlich der Eröffnung des neuen Kindergartens.
Die Gesamtfläche des Grundstückes beträgt 6000 Quadratmeter, davon wurden 1.044 Quadratmeter verbaut. Die Nutzfläche beträgt 884 Quadratmeter. In den rund 2,3 Millionen Baukosten sind die gesamte Einrichtung, auch die Küche, sowie eine Solaranlage für das Warmwasser und eine Photovoltaikanlage mit 86 Modulen beziehungsweise 140 Quadratmeter Fläche beinhaltet. Für die Planung war Architekt Jan Salbrechter zuständig und ausgeführt wurde der Bau von der Firma Swietelsky.

Theorie und Praxis vereint

Kindergartenleiterin Sonja Weinlinger war es ein besonderes Anliegen, in ihren Eröffnungs-Dankesworten an die Unterstützer des Projektes wie das Land Niederösterreich, die Marktgemeinde Harmannsdorf-Rückersdorf mit dem Bürgermeister Norbert Hendler an der Spitze, auf die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Architekt Salbrechter hinzuweisen.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner war im Jahr 2008 in die nachfolgende Entwicklung der Kindergartenneubauten als Landesrätin in die ersten Gespräche eingebunden und noch im selben Jahr wurde vom Gemeinderat im Zuge der Kindergartenoffensive des Landes Niederösterreich der erste Neubau des Kindergartens Würnitz beschlossen.

Nächster Schritt: Schulen

Bürgermeister Hendler sieht mit der Eröffnung des neuen Kindergartens die Neubauphase als abgeschlossen an und freut sich, dass die Kinder hervorragend untergebracht werden können. "Bei diesen durch die Vorzeigekindergärten in drei Orten optimalen Bedingungen dürfen wir getrost feiern und nach getaner Arbeit unseren Fokus in Richtung Schulen verlagern", meint er.
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