Kunst zu Recht Wien präsentiert
Petra Rössner
- Petra Rössner
- Foto: Petra Rössner
- hochgeladen von Katerina Teresidi
Heilsame Lebendigkeit – Im Staunen über die Schöpfung schöpferisch sein
Das Wunder der Schöpfung und der Natur zu erforschen, es im spielerisch-kreativen Schaffen selbst zu erleben, und dann auch darüber zu kommunizieren - das sind die Beweggründe für das künstlerisches Schaffen von Petra Maria Rössner.
Ihre bevorzugte Maltechnik ist die Eitemperamalerei. Aus Ei, Wasser, Leinölfirnis, Nelkenöl und Farbpigmenten mischt sie ihre Farben selbst. Mit dieser Maltechnik können unterschiedliche Konsistenzen der Farbe erzeugt werden, von der Durchsichtigkeit der Aquarellfarbe bis hin zur schweren Dichte einer Ölmalerei. Dies ermöglicht es, Farbschichten unterschiedlicher Gewichtung übereinander zu legen und so eine Tiefenwirkung im Bild zu erzeugen. Diese alte Maltechnik, die vor allem für die Ikonenmalerei eingesetzt wurde, fasziniert vor allem durch ihre außergewöhnliche Leuchtkraft und den seidenmatten Glanz der Farben.
In ihren Bildern oszilliert die Künstlerin in zwischen den Welten der sichtbaren Realität und ihrer Traumwelt - wie das Ei und die Farbpigmente mischen sich auch diese beiden Welten. Während des Malens wird das Leben zum Märchen und das Märchen lebt, wie dies auch Bildzyklen „Vitalquadrate“, „Fabula“, „Cosmic Champagne“ und „Waldweitwundern“ zeigen. Ihrem künstlerischen Zugang hat die Künstlerin den Namen „Art im Dienst“ gegeben.
„Die Möglichkeit der Verwechslung dieses Namens mit ‚Arzt im Dienst‘ finde ich durchaus wünschenswert, weil dadurch verdeutlicht wird, dass Kunst auf der geistigen Ebene tatsächlich heilend wirken kann.“
Petra Maria Rössner, 1966 geboren, lebt und arbeitet in Wien.
Kunst zu Recht Wien
Kunst zu Recht Wien gestaltet seit 11 Jahren die Bezirksgerichte Innere Stadt Wien und das Bezirksgericht Meidling erfolgreich mit Kunstwerken aus, sowie 2012-2017 das BG Josefstadt. Ihre Aufgabe sieht Kunst zu Recht Wien in der Vermittlungsfunktion zwischen Justiz und Öffentlichkeit. Kunst im Justizgebäude trägt erheblich dazu bei, aufkommende innere Spannungen der Besucher zu mildern:
„Im Gerichtsgebäude, wo es für Betroffene manchmal persönlich zugehen kann, wird sensibel mit dem Thema Kunst umgegangen. Kunst hat dort zu Recht ihren Platz eingenommen, um im kreativen Dialog den Gerichtsalltag aufzulockern.“
- Organisation Kunst zu Recht Wien
Weiterführende Informationen:
Kunst zu Recht:
Website: https://kunstzurecht.at/
Facebook: https://www.facebook.com/kunstzurecht
Instagram: https://www.instagram.com/kunstzurecht/
Autorin Mag.art Katerina Teresidi:
Website: https://www.teresidi.at
Facebook: https://www.facebook.com/teresidi
Instagram: https://www.instagram.com/teresidiart/
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