Gemeindeausblick
Das ist für das Jahr 2023 in Lavamünd geplant

Wolfgang Gallant spricht über anstehende Projekte in Lavamünd. | Foto: MarktgemeindeLavamünd/Kelag/Urosch Grabner
  • Wolfgang Gallant spricht über anstehende Projekte in Lavamünd.
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Betreutes Wohnen, mehr Baugründe, Naturerholungsraum und vieles mehr stehen in Lavamünd an.

LAVAMÜND. Ein besonderes Anliegen seit Jahren ist die Ortsumfahrung. Die Befürchtung, dass die geplante vierspurige Schnellstraße Sloweniens, die von Celje über Windischgraz zur Kärntner Grenze führen wird, nach Lavamünd münden würde, ist noch nicht ganz ausgeschlossen. Fix geplant wurde bis jetzt nur die Strecke bis Prevalje, im März kommt es zu Besprechungen für den weiteren Teil bis zur Kärntner Grenze.

Außerdem sei laut dem Bürgermeister von Slowenien eine neue Draubrücke vor Unterdrauburg geplant, die eine direkte Umfahrung von Dravograd ermöglicht, und in die Hauptstraße nach Lavamünd mündet. Die weitere Planung seitens der Gemeinde Dravograd sei jetzt noch abzuwarten. Jedoch steht fest, dass sich aktuell am bestehenden Verkehr im Ortskern Lavamünd nichts ändern wird. Derzeit finden laut Bürgermeister Wolfgang Gallant Gespräche mit der Abteilung 9 des Landes Kärnten statt, um Lösungen für Streckenabteile wie die Watzing zu gewähren.

Detailgestaltung

Die Finalisierung des Hochwasserschutzes soll im Sommer erfolgen: „Der grobe Teil ist ja bereits fertig, jetzt stehen nur noch Details wie die Gestaltung des Innenbereichs an“, so Gallant. Das 24-Millionen-Projekt setzt sich aus Mitteln des Bundes (80,4 Prozent), des Landes Kärnten (3,6 Prozent) und diverser Interessenten (16 Prozent) zusammen und war ein wichtiger Schritt für Lavamünd.

Betreutes Wohnen

Im Gebäude der ehemaligen VS Ettendorf sind eine Kindergartengruppe sowie eine Gruppe der Kita untergebracht. Ebenso steht der Turnsaal für Vereine zur Nutzung offen. In Planung steht jedoch daraus einmal betreutes Wohnen bzw. eine Tagesheimstätte zu machen. „Die Demografie wandelt sich und die ältere Generation wächst. Bei der alten Volksschule soll etwas Generationsübergreifendes entstehen“, meint Gallant. Es wurde diesbezüglich bereits Kontakt mit einer Sachbearbeiterin der Abteilung 11 des Landes Kärnten aufgenommen.

Solarpanele

Bezüglich der steigenden Energiekosten hat Lavamünd bereits vorgesorgt. So befinden sich auf öffentlichen Gebäuden wie den Rüsthäusern der FF Hart, Ettendorf und Lavamünd, am Gemeindeamt Lavamünd sowie bei der VS Lavamünd (über Wohnblöcken) bereits Solarpanele. Solche sollen in Zukunft aber auch noch bei der Kläranlage entstehen.

Ultraschnelles Internet

Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes von der Breitbandinitiative Kärnten (BIK) und der Kelag-Connect soll im Frühjahr bereits begonnen werden. Rund 80 Prozent der Gemeinde sollen dabei mit ultraschnellem Internet abgedeckt werden. „Der Glasfaserausbau bildet eine große Chance für ländliche Regionen, denn auch die Randgebiete werden erreicht. Zusammen mit der Koralmbahn wird Lavamünd so zu einem noch attraktiveren Wohngebiet“, freut sich der Bürgermeister. Die voraussichtliche Fertigstellung laut Ausschreibung der BIK soll mit Ende des Jahres 2024 erfolgen.

Geringe Abwanderungsrate

Einer der wichtigsten Schritte für Lavamünd sei laut Gallant der Bau der Koralmbahn. „Der Bahnhof in St. Paul bildet für Regionen, die in der Nähe liegen, wie Lavamünd eine Chance für Zuwanderung und macht den Ort noch attraktiver“, so der Bürgermeister. Bereits im Vorjahr wurden 19 Baugründe in Hart verkauft. In Zukunft möchte man genau dort ansetzen und mehr Baugründe schaffen um die Abwanderung komplett zu stoppen. „Wir sind auf gutem Wege. Von 2022 auf 2023 betrug die Abwanderung nur mehr 0,5 Prozent – so gering wie noch nie zuvor. Unser Ziel ist es um zwei Prozent zu wachsen.“ Für Lavamünd sei auch die Mobilität zum Bahnhof besonders wichtig. „Wir würden uns hier eine grenzüberschreitende Verkehrslösung mit Dravograd wünschen.“

Naturerholungsraum

Ein interkommunales Projekt mit einem Budget von 80.000 Euro wird außerdem mit der Gemeinde St. Georgen gestartet. Von der Brandlalm über Koglereck bis St. Vinzenz soll ein Naturerholungsraum entstehen. Dabei soll der Wander- und Mountainbikebereich erweitert werden und eine Möglichkeit für Schneeschuhwanderer und Langläufer geschaffen werden.

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