Grätzelförderndes Wohnprojekt
Der Spatenstich für „kuku23“ ist erfolgt

Hermann Koller – Vorstand Heimbau, Peter Roitner – Vorstand Heimbau, Waltraud Karner-Kremser, Andrea Breitfuß – Vorstand Altmannsdorf Hetzendorf
Daniel Vukovic – Technik Altmannsdorf Hetzendorf
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  • Hermann Koller – Vorstand Heimbau, Peter Roitner – Vorstand Heimbau, Waltraud Karner-Kremser, Andrea Breitfuß – Vorstand Altmannsdorf Hetzendorf
    Daniel Vukovic – Technik Altmannsdorf Hetzendorf
  • Foto: David Bohmann / PID
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Das Neubauprojekt „kuku23“ in der Gastgebgasse in Wien-Liesing feierte seinen offiziellen Spatenstich. Die Bauträger Altmannsdorf-Hetzendorf und Heimbau errichten hier insgesamt 429 von der Stadt Wien geförderte Wohnungen, davon 221 SMART-Wohnungen mit Superförderung.

WIEN/LIESING. Gelebte Nachbarschaft wird bei dem Projekt „kuku23“ großgeschrieben, deshalb ist auf dem Areal ein kreatives Grätzelzentrum für alle geplant. Dazu zählen unter anderem eine Tanz-/Musikschule, Werkstätten, Foodkooperative, Backstube, Nähstube, Urban Farming, u.v.m. Die Wohnungen sollen im Sommer 2023 fertiggestellt werden.

„Das Projekt „kuku23“ weist alle Charakteristika des erfolgreichen Wegs des Wiener Wohnbaus auf. Wohnen wird hier nicht isoliert von dem Umfeld betrachtet. Neuer leistbarer Wohnraum trifft hier auf ein nachhaltiges Energie- und Heizkonzept. Das soziale Miteinander wird von Anfang an durch die Errichtung von Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen einbezogen. Nicht zuletzt durch den neuen Bildungscampus profitiert das gesamte Grätzl. Besonders spannend ist der partizipative Prozess der Besiedelungsbegleitung, bei dem die neuen Bewohner von Anfang an miteingebunden sind und es zu echter Mitbestimmung kommt.“ betont Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ).

Die Bauarbeiten  in der Gastgebgasse haben begonnen
  • Die Bauarbeiten in der Gastgebgasse haben begonnen
  • Foto: David Bohmann / PID
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

„Kreativität und Gemeinschaft stehen bei ‚kuku23‘ ebenso im Vordergrund wie die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit. Mit geförderten, leistbaren Wohnungen kann die Stadt Wien letzteres gewährleisten, für ersteres sorgt ein innovatives Grätzelzentrum, das die Kreativität der Bewohnerinnen und Bewohner fördern soll. Damit spiegelt dieses Projekt jene Vielfalt wieder, die unsere Stadt auszeichnet“, so Gemeinderätin (SPÖ).

Wohnungen mit Komfort und Sicherheit

Das Wohnprojekt mit dem Eigennamen „kuku23“ besteht aus einem Werkhaus, einem Turmhaus, zwei Zwillingshäusern und einem Atelierhaus. Das Wohnungsangebot umfasst Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen in Größen von ca. 33 bis 132 m². Viele Wohnungen besitzen darüber hinaus private Freiräume in Form von Balkon, Loggia oder Terrasse. Für Wohnkomfort und Sicherheit sorgen Fußbodenheizung/-kühlung sowie Sicherheitstüren. Die Energiegewinnung erfolgt nachhaltig durch eine Photovoltaikanlage am Dach sowie durch Geothermie und Fernwärme.

Das Wohnprojekt vereint umfassende Bereiche aus Kultur, Kunst, Bildung und Sport und bildet das neue Grätzelzentrum mit gelebter Nachbarschaft. Dieses ist Teil eines baufeldübergreifenden Gesamtkonzepts und erstreckt sich über das Wohnprojekt, das Kulturzentrum Sargfabrik „F23“ sowie den entstehenden Bildungscampus. Zusätzlich werden Gewerbeflächen, gewerbliche Ateliers bzw. Mischformen zum Wohnen & Arbeiten („Wohnateliers“) direkt über den Bauträger vergeben. Außerdem ist eine sozialpädagogische Wohngemeinschaft von der MA 11 geplant.

Pluspunkte für die Nachbarschaft

Weitere nachbarschaftliche Pluspunkte sind eine Gemeinschaftsküche und ein Waschsalon im Erdgeschoß sowie mehrere Dachterrassen mit angeschlossenem „Hauswohnzimmer“. Geplant ist eine dreijährige partizipative Besiedelungsbegleitung, welche schon ein Jahr vor dem Bezug beginnen soll. Für die Einrichtung der Gemeinschaftsräume gibt es ein eigenes Budget, über das in einem partizipativen Prozess entschieden wird.

Die Gesamtbaukosten für das Projekt betragen zirka 73,3 Mio. EUR, die Grundkosten rund 9,4 Mio. EUR. Die Stadt Wien fördert dieses Projekt mit ca. 24 Mio. EUR.

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