„Keine Schulden auf dem Rücken der Jungen“

Gottfried Kneifel, JVP-Bezirksobmann Gregor Eckmayr, Helena Kirchmayr und Wolfgang Stanek (v. l. n. r.).
  • Gottfried Kneifel, JVP-Bezirksobmann Gregor Eckmayr, Helena Kirchmayr und Wolfgang Stanek (v. l. n. r.).
  • Foto: JVP
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

Demnächst ertönt der „Halbzeitpfiff“ für die ÖVP-FPÖ Landesregierung. Was hat sich in den vergangenen drei Jahren in Oberösterreich und speziell in Linz-Land für die Bevölkerung „verbessert“?

Vorweg möchte ich die durchaus gute Zusammenarbeit zwischen ÖVP und FPÖ erwähnen. Ich bin überzeugt davon, dass die von Landeshauptmann Thomas Stelzer in die Wege geleiteten Budget - Einsparungen dazu führen, dass wir in Oberösterreich auch in Zukunft in für die Menschen wichtige Maßnahmen investieren können. Ich erwähne hier beispielsweise den für die Schaffung und die Sicherung von Arbeitsplätzen ganz wichtigen Breitbandausbau und auch die Tatsache, dass 400 Plätze für Menschen mit Betreuungsbedarf zusätzlich geschaffen werden. Ganz abgesehen davon macht Oberösterreich keine Schulden auf dem Rücken der Jüngeren! Super finde ich auch, dass im Landtag das Integrationsleitbild einstimmig beschlossen werden konnte. Das war ja auf Grund der doch sehr unterschiedlichen Positionen der Parteien nicht so selbstverständlich.

Als ÖVP-Bezirksparteiobmann sind Sie das ganze Jahr über vor Ort bei den Menschen.
Welche Themen beschäftigen die Linz-Landler aktuell?

Ganz viele Menschen sprechen mich positiv an, dass in der Bundesregierung gearbeitet und nicht gestritten wird. Natürlich ist auf Bundesebene das Thema „Flexibilisierung der Arbeitszeit“ ein Thema, das die Menschen bewegt. Ich werde häufig von ArbeitnehmerInnen darauf angesprochen, dass viele ArbeitnehmerInnen die Flexibilisierung der Arbeitszeit positiv sehen. Die allermeisten haben auch ein gutes Verhältnis zu ihren Chefs und keine Angst, dass sie ausgenutzt werden könnten.

Linz-Land zählt zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen Österreichs. Was braucht dieser Wirtschaftsmotor um weiter so erfolgreich zu sein?

Zu 3. Wir sind unter anderem auch deshalb eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Österreichs, weil das Umfeld in den Städten und Gemeinden sehr gut ist. Wichtig ist aber auf alle Fälle der weitere Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Hier ist die rasche Realisierung des Autobahnknotenpunktes Haid genauso zu erwähnen wie der weitere Ausbau der B1 über Hörsching nach Marchtrenk und weitere Projekte im Kremstal. Im Bereich des öffentlichen Verkehrs bleiben der Ausbau der Straßenbahn nach Nettingsdorf und der attraktive Anschluss mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Gemeinden Hörsching, Oftering und Pucking an das Straßenbahnnetz wichtige Projekte. Auch die weitere Schaffung von Park and Ride muss forciert werden. Und natürlich bleibt das Thema Sicherheit in unserem Bezirk ein ganz Wichtiges. Hier haben wir es aber geschafft, dass erstmals 2019 mehr PolizistInnen mit ihrer Ausbildung fertig werden als in Pension gehen. Somit hoffe ich, dass der Personalstand bei der Polizei wesentlich verbessert werden kann.

Vom Großen ins Kleine: Wie läuft die Zusammenarbeit in der Wilheringer Kommunalpolitik und wo liegen die Herausforderungen für die eigene Heimatgemeinde?
Die Zusammenarbeit in und mit Wilhering ist eine sehr gute! Ich bin sehr froh, dass unser Vizebürgermeister Markus Langthaler eine hervorragende Arbeit leistet und sehr viel bei den Menschen ist. Markus Langthaler ist mit seinem Team ein Garant dafür, dass sich die Menschen in Wilhering auch in Zukunft sehr wohl fühlen werden! Wichtige Themen in Wilhering sind und bleiben die Ortsentwicklung in Schönering, leistbarer Wohnraum für junge Menschen, die bestmögliche Unterstützung unserer vielen Vereine und unserer Feuerwehren, die alle auch eine tolle Jugendarbeit leisten. Natürlich sind wir in Wilhering auch auf unser kulturelles Angebot sehr stolz!

Einen Gang runter heißt in der Urlaubszeit auch in der Politik. Wo tanken Sie heuer die Kräfte auf?

Da wir unseren Jahresurlaub in den letzten Jahren immer um den Jahreswechsel machen, bleiben wir im Sommer zu Hause. Da ist es sowieso am schönsten!

Welche Themen stehen im Herbst ganz oben auf der Tagesordnung?
Hier möchte ich nochmals auf meine Antworten bei Frage 3 zurückkommen. Sozialpolitisch werden wir sehen, welche Auswirkungen der Wegfall des Pflegeregresses mittelfristig haben wird und ob der weitere Bau eines Pflegeheimes notwendig wird. Ansonsten hoffe ich, dass das gute Klima der Zusammenarbeit sich weiter so gut entwickelt. Das ist gut für das Land, den Bezirk und vor allem für unsere BürgerInnen.

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