Wacker Neuson zieht Bilanz
Geschäftsjahr 2019 neuen Rekordumsatz, Profitabilität unter Vorjahr

2012 eröffnete die Wacker Neuson Group das Werk in Hörsching.
  • 2012 eröffnete die Wacker Neuson Group das Werk in Hörsching.
  • Foto: Wacker Neuson
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Um 11,2 Prozent auf 1.901,1 Millionen Euro konnte die Wacker Neuson Group den Umsatz im Geschäftsjahr 2019 steigern. 

HÖRSCHING (red). Währungsbereinigt erreichte das Wachstum eines der führenden Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen – mit Sitz in Münschen,und einer Niederlassung in Hörsching – um 9,8 Prozent. Das Geschäft legte in allen Regionen und Geschäftsbereichen zu. Der Konzern profitierte dabei vor allem von der positiven Marktlage der europäischen und nordamerikanischen Bauwirtschaft sowie der hohen Nachfrage nach landwirtschaftlichen Maschinen der Konzernmarken Kramer und Weidemann.

„Auch im vergangenen Jahr konnten wir durch innovative Neuentwicklungen in vielen, selbst schwierigen Märkten, Marktanteile gewinnen. Die hohe Nachfrage nach unseren Produkten zeigt uns, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden treffen und sie mit unserem Service überzeugen",
betont Martin Lehner, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE.

Während der Konzern seine Umsatzprognose übertraf, konnten bei der Profitabilität die gesteckten Ziele nicht erreicht werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 5,7 Prozent auf 153,1 Mio. Euro zurück. Die EBIT-Marge lag bei 8,1 Prozent (2018: 9,5 Prozent). Ursächlich für den Rückgang waren unter anderem Kürzungen der Produktionsprogramme im Zusammenhang mit dem angestrebten Vorratsabbau. Ebenfalls dämpfend wirkte die Restrukturierung des nordamerikanischen Werkes in Menomonee Falls. Die beabsichtigte Ergebnisverbesserung konnte hier nicht im geplanten Zeitraum realisiert werden.

Im Zuge der Vorratsbereinigung kam es außerdem insbesondere in Nordamerika und Skandinavien zu umfangreichen Abverkäufen, was die Ergebnisentwicklung ebenfalls belastete. In Anbetracht der schwächeren Profitabilität hat der Vorstand ein Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsprogramm beschlossen, mit dem in den Jahren 2020 und 2021 schrittweise ein Potenzial von rund 50 Mio. Euro im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 gehoben werden soll. Neben einer Erhöhung der Produktivität in den Werken plant der Konzern unter anderem effizienzsteigernde Anpassungen in der Vertriebsorganisation. Weitere Maßnahmen sind die Reduktion von Material- und Bezugskosten sowie die Optimierung der Outbound-Logistik.

Wilfried Trepels, Finanzvorstand der Wacker Neuson SE: "Mit unserer Ergebnisentwicklung können wir nicht zufrieden sein. Das nun beschlossene Programm wird dazu beitragen, die Profitabilität unseres Konzerns nachhaltig zu verbessern und unsere in der Strategie 2022 festgelegten Ziele zu erreichen."

Autor:

Klaus Niedermair aus Linz-Land

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