11.11.2017, 13:30 Uhr

Zwischenfruchtanbau - Doping für den Boden !

Im Herbst noch üppigen Bewuchs auf vielen Feldern zu sehen hat seinen Grund.
Landwirte die am österreichischen Umweltprogramm (ÖPUL) bzw. im Grundwasser 2020 teilnehmen, verpflichten sich Zwischenfrüchte anzubauen, die über den Winter den Boden bedecken und so den Bodenlebewesen Schutz und Nahrung bietet. Vorteile sind auch eine reduzierte Auswaschung von Nährstoffen, Deckung für das Wild, Bienenweide bis hin zum Erosionsschutz. Da die Zwischenfrüchte durch die Kälte abfrieren wird im Frühjahr das aufkeimende Unkraut unterdrückt, der Boden bedeckt und dadurch ein gewisser Erosionsschutz geboten, das ist natürlich bei Maisanbau oder Sojaanbau in Hanglagen das oberste Gebot. Senf, Buchweizen, Ölrettich, Kresse, Phazelia sind nur einige Mischungspartner die zur Bodenverbesserung und Humusaufbau beitragen.
Die Fotos, aufgenommen in der Gegend von Neuhofen sollen es dem Leser veranschaulichen das die Landwirte auch Tiere versorgen die mit dem menschlichen Auge fast nicht zu sehen sind und daß das Kapital Boden erhalten bleibt.
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