voestalpine erweitert Platinen-Werk am Standort Linz

Zwei neue Laserschweißanlagen werden bis 2019 in Betrieb genommen.
  • Zwei neue Laserschweißanlagen werden bis 2019 in Betrieb genommen.
  • Foto: voestalpine
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Die voestalpine betreibt seit 2016 am Standort Linz die weltgrößte Produktion für lasergeschweißte Platinen. In den bestehenden zwei Werken sind momentan rund 290 Mitarbeiter beschäftigt. Etwa 20 Millionen Platinen aus höchstfesten Stählen werden vor Ort pro Jahr produziert.

Nun wird die Produktionsstätte weiter ausgebaut. In den nächsten zwei Jahren enstehen neue Produktions- und Lagerhallen sowie ein neuer Versandbereich. Zwei neue Laserschweißanlagen werden im Herbst 2018 beziehungsweise 2019 ihren Betrieb aufnehmen. 50 zusätzliche Arbeitsplätze werden dadurch bis 2019 geschaffen.

Lasergeschweißte Platinen für Fahrzeugbau

Grund für den Ausbau ist der steigende Bedarf an innovativen Leichtbau-Lösungen im Fahrzeugsektor. Lasergeschweißte Platinen werden im Fahrzeugbau eingesetzt. Die hochfesten Strukturteile senken das Gewicht des Fahrzeugs und sorgen zugleich für höhere Sicherheit. Seitenwände, Türen und Klappen, Längs- und Querträger, A-, B- und C-Säulen sowie Türinnen- und Bodenkomponenten wird vermehrt auf Platinenformate zurückgegriffen.

"Die positiven Entwicklungen am Leichtbausektor erfordern auch entsprechend moderne Produktionsstätten“, so voestalpine-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder. Insgesamt wird in den nächsten zwei Jahren eine Fläche von rund 5.000 Quadratmetern um- und ausgebaut. Durch den Ausbau soll der Umsatz der voestalpine im Platinenbereich von derzeit rund 150 auf 200 Millionen Euro jährlich steigen. 

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