Haus des Meeres feiert und baut aus

Regelmäßig sind auch Taucher im Haibecken unterwegs: Zu Besuch bei der "Chefin im Haibecken" Puppi.
  • Regelmäßig sind auch Taucher im Haibecken unterwegs: Zu Besuch bei der "Chefin im Haibecken" Puppi.
  • Foto: Foto: Christa Posch
  • hochgeladen von Andreas Edler

MARIAHILF. 60 Jahre ist es bereits her, dass das Haus des Meeres als Verein eingetragen wurde. Konkret fand die Gründung des Vereins, zum Betreiben der "Ersten Meerwasserausstellung Österreichs", am 6. September 1957 statt. Bis zur Eröffnung der ersten Dauerausstellung mit lebenden Meerestieren dauerte es aber noch bis zum 7. Juni 1958.

Zu diesem Anlass wird es im Jahr 2018 ein besonderes "Geburtstagsgeschenk" geben. Ein weiterer Ausbau des Haus des Meeres befindet sich nämlich in den letzten Zügen des behördlichen Bewilligungsverfahrens. Konkret geht es um den Zubau von zwei Liften und der Vergrößerung der Eingangshalle. "Die endgültige Bewilligung seitens der Baupolizei erwarten wir in zwei bis drei Wochen", sagt Geschäftsführer Hans Köppen. Neben weiteren Garderoben und Kinderwagen-Abstellplätzen soll ein Lift innen alle Stockwerke befahren. Das wahre Highlight für Besucher entsteht allerdings außen: Ein Panoramalift, der bis in den 11. Stock hinauffährt. So zumindest die Vision der Planer. Im Gespräch ist der Panoramalift bereits seit Längerem. Geht es also nach den Vorstellungen der Geschäftsführung, so soll nach erfolgter Genehmigung bereits heuer mit dem Bau begonnen werden. Geplant ist eine Bauzeit von zwei bis drei Jahren, wobei die Hauptarbeit außen stattfindet. Der Betrieb laufe ganz normal weiter.

Neue Mittelmeerabteilung

In den finalen Zügen steht aktuell die neue Mittelmeerabteilung. "Die wurde komplett neu errichtet und wird im Februar eröffnet", sagt der Geschäftsführer. Die Anlage sei sowohl für Besucher als auch für die Tiere großzügiger gestaltet worden. Die zuständigen Kuratoren arbeiten derzeit noch konkret aus, welche Fische dort gezeigt werden. Immerhin hat sich die Litermenge der Aquarien verdoppelt – und zwar auf nunmehr 50.000 Liter Wasser. Ende des vergangenen Jahres wurde der Mariahilfer Zoo, der im Jahr 2017 mehr als 630.000 Besucher vorweisen konnte, mit dem "Wiener Tourismuspreis 2017" ausgezeichnet. Erst vor knapp einem Jahr wurde der "Atlantik Tunnel" in Betrieb genommen – mit 520.000 Litern Wasservolumen derzeit das größte Aquarium Österreichs.

Die Chefin im Haibecken

Grund zum Feiern hat auch die älteste Bewohnerin des ehemaligen Flakturms: Die grüne Meeresschildkröte "Puppi" lebt nun bereits seit 35 Jahren in Wien. Das Findelkind wurde von einer Wiener Touristin auf einem Markt in Asien gerettet. Heutzutage wird die 100 Kilo schwere Schildkröte "Chefin im Haibecken" genannt. Die Lebenserwartung dieses urzeitlichen Reptils beträgt zumindest 100 Jahre.

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