Resümee nach einem Jahr
Kinder- und Erholungszone Grabnergasse belebt den öffentlichen Raum
- Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Bezirksvorsteherin Julia Lessacher (SPÖ) zeigen sich begeistert.
- Foto: Martin Votava
- hochgeladen von Pia Rotter
In der Grabnergasse entstand vergangenes Jahr durch eine Umgestaltung eine Kinder- und Erholungszone. Die einstige Fahrbahn wurde durch Pflanzentröge vom Straßenraum getrennt und mit einer Bodenbemalung als Spielbereich gekennzeichnet.
WIEN/MARIAHILF. Ein Jahr nach der Umgestaltung wird die Kinder- und Erholungszone in der Grabnergasse von Anrainerinnen und Anrainern, Familien sowie Kindern regelmäßig genutzt. Im Zuge eines Projekts des Wiener Klimateams wurde der südliche Teil der ehemaligen Nebenfahrbahn zwischen den Hausnummern 7 und 13 autofrei gestaltet und als Aufenthalts- und Spielfläche umgebaut.
Wo zuvor Autos parkten und der Bereich nur wenig genutzt wurde, befinden sich heute Sitzgelegenheiten, Pflanzentröge und eine farbig gestaltete Spielfläche. Die bestehenden Bäume und ein Trinkbrunnen tragen zusätzlich zur Aufenthaltsqualität bei. Besonders für den angrenzenden Kindergarten entstand dadurch mehr Platz im Freien.
Großflächige Bodenbemalung
„Ein Jahr nach der Umsetzung sehen wir, dass sich dieses Projekt direkt auf den Alltag der Menschen ausgewirkt hat. Im Wiener Klimateam können Bewohnerinnen und Bewohner jeden Alters ihren Bezirk aktiv mitgestalten – und hier ist das Ergebnis deutlich sichtbar“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).
- Die Kids konnten selbst entscheiden, wie ihre Straße künftig aussehen soll. (Archiv)
- Foto: BV6
- hochgeladen von Pia Rotter
Die ehemalige Fahrbahn wurde durch Pflanzentröge vom Straßenraum getrennt und mit einer großflächigen Bodenbemalung als Spielbereich gekennzeichnet. Das Motiv entstand gemeinsam mit Kindern des benachbarten Kindergartens, die ihre Ideen in einem Workshop einbringen konnten. Das drachenartige Wesen trägt den Namen „Grabolino“.
Platz zum Spielen
„Wo früher Autos parkten, haben die Kinder jetzt Platz zum Spielen – und genau das macht eine kindgerechte Stadt aus", freut sich Bezirksvorsteherin Julia Lessacher (SPÖ). „Mit dem zusätzlichen Grün und der farbenprächtigen Bodenbemalung ist hier ein einladender kleiner Platz entstanden, der das Potential der Fläche gut nutzt. Schön zu sehen, dass die Kinder bei der Gestaltung mitwirken konnten und der Bereich von der ganzen Nachbarschaft so gut angenommen wird", fügt sie hinzu.
Die Umgestaltung geht auf einen Vorschlag aus dem Beteiligungsprojekt Wiener Klimateam zurück. Eine per Los ausgewählte Bürgerinnen- und Bürgerjury entschied sich 2023 für die Umsetzung des Projekts.
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