Wien Wahl 2020
Leistbares Wohnen: Das wollen die Parteien in Mariahilf dafür tun

Bewohner fordern günstigere Wohnungen.
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bz-Leser beklagen teuren Wohnraum: Was die Spitzenkandidaten im 6. Bezirk dagegen unternehmen wollen.

MARIAHILF. Die Spitzenkandidaten der Bezirksvertretungswahlen nehmen Stellung zu den Anfragen unserer Leser.

Markus Rumelhart (SPÖ):
„In Mariahilf halten wir 38 Gemeindebauten laufend instand. Wir bauen einen ‚Gemeindebau NEU‘ in der Stumpergasse mit über 50 Wohnungen. Auch in der Schmalzhofgasse wird man bald in geförderte Wohnungen einziehen können. Wir wollen bestehenden Wohnraum gegen kurze Vermietung schützen. Eine Verdichtung soll außerdem nicht auf Kosten der Innenhöfe gehen.“

Michi Reichelt (Grüne):
"Die Grünen sind die einzige Partei im Bezirk, die eine Leerstandsabgabe für Wohnungen befürwortet, da diese kein Spekulationsobjekt, sondern für Menschen leistbar verfügbar sein sollen. Wohnraum wird dann teuer, wenn er rar wird. Daher kämpfen wir darum, dass Wohnzonen im Bezirk erhalten bleiben und weiterhin der Bevölkerung zur Verfügung stehen.“

Leo Kohlbauer (FPÖ):
„Wir Freiheitliche fordern einen Gemeindebau anstatt der Suchthilfe Jedmayer sowie einen Sozialen Wohnbau in dem leer stehenden Haus der Stadt in der Stumpergasse 56. Solche Maßnahmen würden die allgemeinen Mietpreise im 6. Bezirk sicher senken und den Wohnungsdruck für die Mariahilferinnen und Mariahilfer vermindern.“

Gerhard Hammerer (ÖVP):
„Auf ÖVP-Initiative wurde im Bezirksparlament einstimmig beschlossen, nach Absiedelung des IHS in der Stumpergasse ein Generationenhaus mit leistbaren Wohnungen, Kindergarten und Senioren-WG zu errichten. Fünf Jahre nach der Zusage der Stadt verfällt das ungenutzte Gebäude und ist ein Schandfleck für die Umgebung. Wir werden hier nicht locker lassen.“

Elisabeth Kattinger (Neos):
„Um günstigeres Bauen zu ermöglichen, fordern wir auf Landesebene eine Senkung der Baukosten durch Abschaffung veralteter Bestimmungen in der Bauordnung, wie beispielsweise der Stellplatzverordnung sowie Transparenz und Kostenwahrheit bei den Gebühren, die sich im Rahmen hoher Betriebskosten auf die Wohnungskosten niederschlagen.“

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