Smart Region Kogelberg 2.0
Große Befragung abgeschlossen

Initiator LR Christian Illedits und Energiemodellregions-Manager Ernst Wild sehen in den Befragungsergebnissen die Grundlage für die weitere Schwerpunktsetzung in der Smart Region
  • Initiator LR Christian Illedits und Energiemodellregions-Manager Ernst Wild sehen in den Befragungsergebnissen die Grundlage für die weitere Schwerpunktsetzung in der Smart Region
  • Foto: LMS BGLD
  • hochgeladen von Doris Pichlbauer

Die Befragung der Klima- und Energiemodell-Region Kogelberg 2.0 hat einige interessante Erkenntnisse gebracht: So herrscht Skepsis gegenüber E-Fahrzeugen und das Umweltbewusstsein in der Region ist hoch.

MATTERSBURG. Die Ergebnisse der Befragung in der Smart Region (Draßburg, Baumgarten, Schattendorf, Loipersbach, Rohrbach, Hirm, Forchtenstein und Mattersburg), auf dessen Grundlage ein Gesamtmobilitätskonzept für die Region Kogelberg entwickelt werden soll, liegen vor.

Interessante Erkenntnisse

„In Kooperation mit der Forschung Burgenland wurden die Ergebnisse ausgewertet. Rund 6 Prozent nahmen an der Befragung teil, davon rund 60 Prozent Männer und 40 Prozent Frauen. Das durchschnittliche Alter war 56 Jahre – quer durch alle Bildungsschichten“, so Energiemodellregion-Manager Ernst Wild. Bei der inhaltlichen Auswertung zeigten sich ein paar interessante Details.

Skepsis bei E-Fahrzeugen

Um die Nutzung von E-Fahrzeugen zu steigern, müssten die Reichweite und die Förderungen höher sein bzw. die Nachhaltigkeit mit einer umweltfreundlichen Entsorgung verbessert werden. Große Ablehnung gab es für die Nutzung von E-Carsharing-Modellen. Jüngere Befragte würden noch am ehesten zur Nutzung tendieren.

Großes Umweltbewusstsein

86 Prozent der Bürger gaben an, ein hohes Umweltbewusstsein zu haben – vom Mülltrennen begonnen bis hin zur aktiven Reduzierung des Energieverbrauchs. Ebenso große Zustimmung – mit 87 Prozent – fand der Ausbau von Photovoltaikanlagen. 64 Prozent würden sogar selbst eine installieren. 66 Prozent gaben an, dass die Beratung und Unterstützung seitens der Behörden unzureichend sei.

Radfahren als Freizeitfaktor

Weniger als die Hälfte der befragten Personen gab an, ein Fahrrad oder ein Elektrofahrrad zu nutzen. Wenn, dann eher zum Sport und zur Entspannung als für praktische Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen. Ein Hauptfaktor bei der Nutzung von Elektrofahrrädern oder herkömmlichen Rädern sind sichere und gut ausgebaute Radnetze, wobei das Radwegenetz in der Region als eher gut bewertet wird – die Sicherheit von Abstellplätzen jedoch als weniger gut erachtet wird.

Zustimmung für Ausweitung  des Citybus-Modells

Auch der öffentliche Verkehr wurde abgefragt. „Obwohl erst unlängst bestätigt wurde, dass der Bezirk Mattersburg über das am besten ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz verfügt, gaben die Befragten an, dass der öffentliche Verkehr nicht als gänzlich positiv bewertet wird – es besteht Optimierungsbedarf. Ein wichtiger Ansatz dazu ist die Implementierung eines Regionalbusses, der auch angenommen werden würde“, so Illedits.

Die Smart Region im Bezirk Mattersburg

Um nachhaltige Projekte für den Klima- und Umweltschutz voranzutreiben, haben sich acht Gemeinden im Bezirk Mattersburg zu einer „Smart Region“ zusammengeschlossen. Vor Weihnachten startete dazu eine große Bürgerbefragung die in den Mitgliedsgemeinden Draßburg, Baumgarten, Schattendorf, Loipersbach, Rohrbach, Hirm, Forchtenstein und Mattersburg durchgeführt. „Nach dem Bottom-Up-Prinzip wurden die rund 20.000 Bürger der Partnergemeinden mit einer großen Befragung mitgenommen. Im Mittelpunkt der Befragung standen die Bereiche Bewusstseinsbildung, Energieeffizienz, Bereitstellung von nachhaltiger Energie und Mobilität“, so Initiator und Gründer der Modellregion Christian Illedits. Die Fragebögen konnten nach einer Verlängerungsfrist bis 14. Jänner 2020 auf den jeweiligen Gemeindeämtern abgegeben werden. „In Kooperation mit der Forschung Burgenland wurden die Ergebnisse ausgewertet.

Bürgerbefragung geht in die Verlängerung
Start der Bürgerbefragung
Region Kogelberg wird „Smart“
Autor:

Doris Pichlbauer aus Mattersburg

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