Gefahr für Mountainbiker: "Drahtfalle" am Anninger

Der Konflikt zwischen Wanderern und Moutainbikern am Anninger schwelt schon lange.
  • Der Konflikt zwischen Wanderern und Moutainbikern am Anninger schwelt schon lange.
  • Foto: Herbert Kronsteiner
  • hochgeladen von Maria Ecker

Anfang Februar verfing sich ein Mountainbiker am Anninger in einem Metalldraht mit Widerhaken. Der Sportler ist sicher, dass der Draht absichtlich plaziert worden war. Alfred Hochwar vom Schutzhaus unterwegs Richtung Gumpoldskirchen, als sich der Draht in den Speichen seines Fahrrades verfing. Der ehemalige Landesgeschäftsführer der Wiener ÖVP glaubt, dass es sich um eine absichtlich plazierte Falle gehandelt hat.

Wie jeden Sonntag war Alfred Hoch auch am 4. Februar am Anninger unterwegs. Vom dortigen Schutzhaus wählte er eine Tour Richtung Gumpoldskirchen. Plötzlich bemerkte er einen Widerstand in den Speichen. Als er nachsah, entdeckte er den Metalldraht.

Derzeit ist der Anninger laut den Fair-Play-Regeln eigentlich nur für Wanderer freigegeben. Das ist vielen Freizeitsportlern, wie auch Hoch, aber nicht bewusst. Er war überzeugt, auf einer offiziellen Route unterwegs zu sein. Aktuell wird mit Grundbesitzern und Gemeinden über ein neues, zeitgemäßes Mountainbike-Netz verhandelt, da die bisherigen Verträge mit März auslaufen. An der Zeit der Nutzung ändert das freilich nichts.

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