16.06.2017, 15:43 Uhr

Wieviel die Bauern leisten

Bezirksbauernkammer-Obmann Johann Tröber (r.) besuchte Bernadette und Johannes Schabbauer (2.u.3.v.r.) am Annahof in Laab.
BEZIRK MÖDLING. "Der Sommer kann kommen" lautet das Motto der Aktion 'Wir schaffen Land.Erlebnis' mit der die Bauernkammer auf die vielfältigen Leistungen der Landwirte in unserem Bezirk aufmerksam machen möchte. Das fängt schon dort an, wo es einfach darum geht, die Freizeit in der Natur zu genießen: „Man vergisst aber gerne, wer hinter diesen einzigartigen Landschaften und individuellen Erlebnismöglichkeiten steht. Es sind Bäuerinnen und Bauern, die neben ihrer Arbeit auf dem Acker oder im Stall auch noch Wiesen und Wälder bewirtschaften, Wege in Stand halten, regionale Spezialitäten auf den Tisch bringen oder den Bauernhof zu einem Ort mit Erlebnisgarantie machen“, erklärt Ing. Johann Tröber, Obmann der Bezirksbauernkammer Mödling.

Schule am Bauernhof
Erlebbar gemacht wird dies auch mit dem Projekt "Schule am Bauernhof" in dessen Rahmen Schulen und Kindergärten einzelne Betrieb besuchen. Viele Kinder kommen so überhaupt zum ersten Mal mit dem Ursprung der täglich konsumierten Lebensmittel in Berührung. Ein solcher Vorzeigebetrieb im Bezirk Mödling ist der Annahof von Bernadette und Johannes Schabbauer in Laab im Walde. Von April bis Schulschluss geben sich hier die Schulklassen sprichwörtlich die Klinke in die Hand und Kinder können Schweine, Milchkühe und Bio-Hendln aus nächster Nähe bestaunen. Seit 11 Jahren sind die Schabbauers Pächter des Annahofs und bewirtschaften rund 60 Hektar. Mit dem angeschlossenem Hofladen versorgt man die Menschen in der Region (aber nicht nur) mit eigenen Produkten und zusätzlichen ausgesuchten Bio- und Regionalerzeugnissen. Die Führungen mit den Kindern sind für Bernadette Schabbauer aber auch eine Herzensangelegenheit: „Auf unserem biologisch geführten Betrieb wollen wir bereits den Kindern einen Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft ermöglichen. Wir möchten zeigen, was Bäuerinnen und Bauern tun und ins Bewusstsein rufen, dass nicht alles davon selbstverständlich ist“.
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