19.03.2017, 15:33 Uhr

Neues Berufsbild „Brandschutztechniker“

Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der W. Wienerl Feuerlöschtechnik konnte man sich von der Leistungsfähigkeit des Familienunternehmens überzeugen. vlnr. GF Sabine Schilder-Wienerl, Firmengründer Wilhelm Wienerl, Ing. Martin Fürndraht - WKO, Mag. Robert Kofler - WKO, Ingrid Wienerl, Ing. Walter Unverricht - ÖBV und GF Andreas Schilder. (Foto: Alfred Peischl)

Bezirk Mödling. Mit einem innovativen Vorstoß ließ Wilhelm Wienerl, Eigentümer der W. Wienerl Feuerlöschtechnik Handels Ges. m. b. H. aufhorchen.

Er lud Vertreter der Wirtschaftskammer NÖ und des Österreichischen Brandschutzverbandes (ÖBV) in die Betriebsstätte in Traiskirchen ein, um über die Schaffung eines neuen Berufsbildes, nämlich des Brandschutztechnikers zu diskutieren.

An dem äußerst produktiven Gespräch nahmen folgende Personen teil:
Mag. Robert Kofler – Innungsgeschäftsführer Metall I der Wirtschaftskammer NÖ
Ing. Martin Fürndraht – Obmann der Bezirksstelle Mödling der Wirtschaftskammer NÖ
Ing. Walter Unverricht – Vorstandsmitglied des Österr. Brandschutzverbandes (ÖBV)
Wilhelm Wienerl – Eigentümer der W. Wienerl Feuerlöschtechnik Handels Ges. m. b. H.
Andreas Schilder – Geschäftsführer der W. Wienerl Feuerlöschtechnik Handels Ges. m. b.H und Obmann des Österr. Brandschutzverbandes (ÖBV)
Sabine Schilder-Wienerl – Geschäftsführerin der W. Wienerl Feuerlöschtechnik Handels Ges. m. b. H.

Nachdem derzeit die "Wartung und Überprüfung von Handfeuerlöschern" nur ein Teilgewerbe des Schlossergewerbes ist soll die Schaffung eines eigenen, neuen Berufsbildes, nämlich des Brandschutztechnikers erfolgen.
Dieser Wunsch wird seit längerer Zeit seitens des Österreichischen Brandschutzverbands (ÖBV) und den einschlägigen Unternehmen geäußert.

Die Berufsbezeichnung sollte „BrandschutztechnikerIn“ lauten und ein eigenes Berufsbild sollte entwickelt werden.
Die Ausbildung zum Brandschutztechniker sollte über akkreditierte Ausbildungsstätten erfolgen und mit Abschlussprüfungen und Zeugnissen bestätigt werden.
Die Ausbildungen sollen mit den jeweiligen Abschlussprüfungen mit Zeugnis abgeschlossen werden. Nach zwei Jahren erfolgreicher, facheinschlägiger Tätigkeit soll die Möglichkeit bestehen, sich selbstständig zu machen.
Es wurde auch die Möglichkeit zur Schaffung eines Lehrberufs „Brandschutztechniker“ diskutiert. Dafür ist es erforderlich, eine geeignete Berufsschule zu ermitteln und auch Firmen zu finden, die bereit sind, Lehrlinge auszubilden.
Die Vertreter der WKO und des ÖBV zeigten sich an den Ideen von Wilhelm Wienerl sehr interessiert und versprachen, diese nach Möglichkeit in die Realität umzusetzen.
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