Quo vadis? Wohin gehst du?

Das Palliativteam Hainburg bedankt sich bei allen, die zum Erfolg der ersten Veranstaltung beigetragen haben.
  • Das Palliativteam Hainburg bedankt sich bei allen, die zum Erfolg der ersten Veranstaltung beigetragen haben.
  • hochgeladen von Martin Reichhardt

HAINBURG. Unter dem Motto „Quo vadis? – Wohin gehst du?“ fand am 5. November 2011 der erste Hainburger Palliativtag statt. Rund 200 Interessierte fanden den Weg ins Landesklinikum Hainburg und wurden dort vom Kaufmännischen Direktor Wolfgang Palatinus begrüßt.

Diskussionen und Vorträge
Durch den Tag führte Prim. Gottfried Gamperl, Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, der auch die Diskussionen zwischen den Vorträgen moderierte.
Die Vorstellung des Palliativteams Hainburg erfolgte durch die Präsentation eines sehr berührenden Filmes, in dem außer den Teammitgliedern des Landesklinikums Hainburger auch betroffene Angehörige zu Wort kommen konnten.

Palliative Betreuung
Namhafte Referenten wie Prof. Dr. Paul M. Zulehner, Prim. Dr. Karl Bachmayer und DGKS Karin Böck, MAS brachten dem Publikum die Bedeutung der palliativen Betreuung und der ethischen Aspekte näher.
Sehr emotional und ergreifend war für die Zuhörer der Beitrag von Gerlinde Artner, die die Begleitung ihrer Mutter reflektierte.

Hoher Stellenwert eingeräumt
Abschließend brachte Regionalmanager Dipl. Ing. Jürgen Tiefenbacher mit sehr persönlichen Worten den hohen Stellenwert der palliativen Arbeit zum Ausdruck.
Das Palliativteam Hainburg besteht aus folgenden Personen: DGKS Karin Böck, MAS; DGKS Sandra Grienwaldt; DGKS Birgit Preis; DGKS Renate Tatzer; Prof. Dr. Paul M. Zulehner; OÄ Dr. Christina Gutdeutsch; OA Dr. Peter Gaidoschik; RM Dipl. Ing. Jürgen Tiefenbacher; DAS Sabine Reiter; Dr. Eva Schultes; Dipl. KH-BW Dir. Wolfgang Palatinus; DGKS Renate Welleschitz und Dr. Sabine Ottenschläger.

Kunst und gutes Essen
Musikalisch wurde das Programm von Mag. Zsuzsanna Illievsky und Mag. Konstantin Illievsky umrahmt, die mit Violine und Klavier das Publikum einstimmten. Das Ambiente wurde durch eine eindrucksvolle Bilderausstellung abgerundet – gestaltet von den Herren Leban und Bäuml.
Für das leibliche Wohl sorgte die Küche des Landesklinikums Hainburg unter der Leitung von Jürgen Arbeithuber, wobei vor allem das vielfältige Mittagsbuffet Anklang fand.

Palliativmedizin
ist nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin „die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten (voranschreitenden), weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt“. Sie geht über eine rein palliative Therapie beziehungsweise Palliation hinaus, denn nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung.

Palliativpflege
beschreibt das pflegerische Fachwissen, die Maßnahmen und Aufgaben, die innerhalb des Konzeptes der Pallitive Care von professionellen Pflegekräften erbracht werden und der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten dienen.

Autor:

Martin Reichhardt aus Bruck an der Leitha

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