Anrainer kämpfen um 30er

Am Wilhelminenberg protestierte die ÖVP gegen die aktuelle 30 km/h-Beschränkung.
  • Am Wilhelminenberg protestierte die ÖVP gegen die aktuelle 30 km/h-Beschränkung.
  • Foto: ÖVP Wien
  • hochgeladen von Andrea Peetz

Bürger gegen Politiker: Die ÖVP will die 30er-Zone am Wilhelminenberg abschaffen - die Anrainer sind dabei jedoch nicht auf ihrer Seite.

Lediglich 20 km/h sind es, die die Stimmung am Wilhelminenberg anheizen: Auf der Johann-Staud-Straße, der Savoyenstraße und der Wilhelminenstraße darf seit dem Jahr 2007 nur 30 km/h gefahren werden. Die ÖVP hält diese Beschränkung für sinnlos - sie fordert 50 km/h.

Fahrer halten 30 km/h nicht ein
„Außer bei den Kontrollen durch die Polizei wird die Geschwindigkeit ohnehin nicht eingehalten“, ist Astrid Buk von der ÖVP Ottakring überzeugt. „Eine erhöhte Sicherheit kann daher für die Fußgänger nicht erreicht werden.“ Selbst vor den drei Kindergärten, den beiden Seniorenwohnhäusern und der Schule würden die Autofahrer laut Buk nicht mehr auf die Bremse steigen.
Die Anrainer halten wenig von der Aufhebung der Beschränkungen: „Die Johann-Staud-Straße ist eine sehr steile Straße. Eine Wiedereinführung der 50 km/h würde nur zum Schnellfahren verleiten“, so Walter Stauf.

Weniger Unfälle durch Tempo 30
Außerdem würden seit Einführung der Geschwindigkeitsbegrenzung weniger Unfälle passieren als davor, so Stauf weiter.
Dies bestätigt auch Bernd Skoric, Verkehrssicherheitsbeauftragter der Stadt Wien: „Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden hat sich seit Einführung der 30er-Zonen halbiert und ist von 16 auf acht gesunken.“ Aus Sicherheitsgründen sei daher Tempo 30 zu favorisieren, so Skoric.

Autor:

Andrea Peetz aus Wien

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