Herz-OP
Komplexer Eingriff in der Klinik Ottakring erfolgreich durchgeführt

Vorstand der kardiologischen Abteilung Alexander Geppert und der Patient nach der erfolgreichen Operation.  | Foto: WIGEV/Paul Löschnauer
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In der Klinik Ottakring wurde ein besonders anspruchsvoller Eingriff an einem chronisch verschlossenen Herzkranzgefäß erfolgreich durchgeführt. Dank der Zusammenarbeit mehrerer kardiologischer Abteilungen und eines japanischen Herzspezialisten konnte das Gefäß wieder geöffnet und die Beschwerden des Patienten gelindert werden.

WIEN/OTTAKRING.In der Klinik Ottakring wurde kürzlich ein Eingriff erfolgreich durchgeführt, der zu den anspruchsvollsten kardiologischen Operationen gehört. Bei dem besonders komplexen Fall musste ein chronisch verschlossenes Herzkranzgefäß wieder geöffnet werden.

Dies konnte bewerkstelligt werden, weil die kardiologischen Abteilungen des Wiener Gesundheitsverbundes (Wigev) eng miteinander zusammenarbeiten. Darüber hinaus pflegt man auch internationale Kooperationen mit ausgewiesenen Spezialistinnen und Spezialisten. Bei dem aktuellen Eingriff arbeiteten etwa Alexander Geppert, Vorstand der kardiologischen Abteilung, und sein Team mit dem japanischen Herzspezialisten Masahisa Yamane zusammen.

Schwierige Operation mit notwendiger Expertise

Bei einem chronischen Verschluss ist ein Gefäß über längere Zeit vollständig verschlossen und kann nicht einfach mit einem Draht und einem sogenannten Ballonkatheter passiert werden. „Gerade bei sehr komplexen Fällen ist es daher wertvoll, wenn unterschiedliche Erfahrungen und technische Herangehensweisen unmittelbar am Katheter-Tisch zusammenkommen“, weiß Geppert.

Bei der Klinik Ottakring arbeiten die kardiologischen Einrichtungen eng miteinander zusammen.  | Foto: Lukas Ipirotis/MeinBezirk
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Mit speziellen Katheter-Techniken gelang es, das chronisch verschlossene Gefäß wieder durchgängig zu machen. Stents (Röhrchen aus Metallgeflecht) und medikamentenbeschichtete Ballons sorgen dafür, dass das Gefäß langfristig offen bleibt. Für den Patienten selbst habe sich bereits kurz nach dem Eingriff das Lebensgefühl grundlegend verändert.

Befinden des Patienten hätte sich verbessert

Denn der Patient Roland Leitner (Name geändert) litt aufgrund des chronischen Gefäßverschlusses unter deutlichen Beschwerden. Schon bei leichter körperlicher Belastung bekam er Brustschmerzen und Atemnot. Alltägliche Aktivitäten wurden dadurch zunehmend schwierig. Nach dem Eingriff seien die Beschwerden bereits deutlich zurückgegangen – seine körperliche Leistungsfähigkeit habe sich verbessert, teilt man seitens des Wigev mit.

„Ich merke den Unterschied jeden Tag“, erklärt auch der Patient. „Ich kann mich wieder bewegen, ohne Schmerzen und ohne ständig außer Atem zu sein. Und ich kann wieder Pläne für die Zukunft schmieden. Ich bin dem ausgezeichneten Team der Klinik Ottakring dafür sehr dankbar“, freut sich Roland Leitner.

„Bei einem so komplexen Eingriff ist die Freude im Team besonders groß, wenn wir trotz aller Herausforderungen ein nachhaltiges Ergebnis erreichen, dem Patienten damit spürbar helfen können und er seine Lebensqualität nachhaltig zurückgewinnt“, schlussfolgert daher auch Geppert.

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Vorstand der kardiologischen Abteilung Alexander Geppert und der Patient nach der erfolgreichen Operation.  | Foto: WIGEV/Paul Löschnauer
Bei der Klinik Ottakring arbeiten die kardiologischen Einrichtungen eng miteinander zusammen.  | Foto: Lukas Ipirotis/MeinBezirk
(Symbolfoto) | Foto: Pixabay/sasint
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