Totgeschlagen & totgeschwiegen
Rundgang beleuchtet Schicksal queerer Menschen im KZ Mauthausen
- 1984 wurde die erste Gedenktafel für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus an der Gedenkstätte Mauthausen enthüllt.
- Foto: KZ-Gedenkstätte Mauthausen
- hochgeladen von Helene Leonhardsberger
Unter dem Titel "Totgeschlagen – totgeschwiegen. Queere Menschen im KZ Mauthausen" findet am Samstag, 13. Juni, von 10 bis 13 Uhr ein kostenloser Rundgang an der KZ-Gedenkstätte statt.
MAUTHAUSEN. Unter den Opfern des KZ Mauthausen befand sich eine unbestimmte Zahl von Personen, die wir heute als LGBT+ oder queer beschreiben. Die meisten, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung inhaftiert wurden, überlebten die Haftzeit nicht. Im Zentrum des Rundgangs stehen ausgewählte Biografien von Personen, die vom nationalsozialistischen Regime als „Homosexuelle“ verfolgt und ins KZ Mauthausen verschleppt wurden. 1984 wurde die erste Gedenktafel für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus an der Gedenkstätte enthüllt. Im Rundgang sprechen die Teilnehmer gemeinsam über Identität und Geschlechterrollen, über Sexualität und Selbstbestimmung, über Verfolgung und Gewalt, über Anerkennung und Erinnerung.
Zur Sache
- Referentin: Marlene Wöckinger, pädagogische Mitarbeiterin KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen
- Treffpunkt: Besucher*innenzentrum der KZ-Gedenkstätte Mauthausen
- Anmeldung unbedingt erforderlich unter education@mauthausen-memorial.org oder 07238/226910
- Begrenzte Teilnehmerzahl
- Die Teilnahme ist kostenlos.
- Dem Wetter entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk tragen.
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