Feuerwehr Winden-Windegg greift nach dem Weltmeistertitel

L. Petermandl, D. Kapplmüller, S. Aigner, F. Mader, M. Kapplmüller, S. Petermandl, M. Rippatha (hinten v. li.), N. Stumptner, J. Mader, Michael Weissinger, Matthias Weissinger und M. Hofer (vorne v. li.).
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  • hochgeladen von Michael Köck

SCHWERTBERG (mikö). Schlauch Legen, Pumpen und Spritzen sowie Hürden Überspringen. Das sind nur einige der Aufgaben, die elf Jung-Feuerwehrler von der FF Winden-Windegg aus Schwertberg mittlerweile wie im Schlaf beherrschen. Statt im Freibad schwitzen die 10- bis 16-Jährigen zurzeit beim Training für Staffellauf und Löschangriff. Zur Vorbereitung auf die Feuerwehrjugend-Weltmeisterschaft, zu der sie als regierender Bundessieger in Kürze anreisen: In die polnische Stadt Opole, rund 600 Kilometer von daheim entfernt. Insgesamt 45 Jugend-Gruppen aus ganz Europa sind mit dabei. Tausende Zuseher werden den Bewerb am 23. Juli live im Stadion mitverfolgen. Aus Österreich treten noch die FF Tragwein sowie die titelverteidigende Feuerwehr Weeg aus Wendling im Bezirk Grieskirchen an. Seit April wird fast jeden Tag trainiert – zwei Stunden am Stück. An den Wochenenden stehen Bewerbe an. Wie der Probegalopp an diesem Wochenende beim Landesbewerb in Hirschbach, an dem 530 Jugendgruppen teilnehmen. „Wir trainieren schon seit vergangenem Herbst intensiv“, sagt Martin Rippatha, der 2006 die Bewerbsgruppe übernommen hat. Motivation sei in der jetzigen Phase keine mehr nötig. „Jeder zieht voll mit. Im Prinzip trainiert sich das Team gegenseitig.“ Das bestätigt auch Simone Aigner vom Schlauchtrupp: „Wir haben Spaß dabei. Es ist nicht schwer, sich zu motivieren. Wir freuen uns schon und wollen das Beste geben.“

Jeder Handgriff muss sitzen
Für Winden-Windegg ist es nicht der erste Auftritt bei einer Weltmeisterschaft. Nach den Rängen zwei, drei, fünf und acht soll nun der große Coup gelingen. „Unser großes Ziel ist es, den Bewerb zu gewinnen. Bei einem Fußballspiel hast du 90 Minuten Zeit einen Fehler auszubessern. Hier muss wirklich jeder Handgriff sitzen“, so Rippatha. So wichtig sei der Sieg dann aber auch wieder nicht: „Alleine die Qualifikation ist schon ein großer Erfolg, es muss am Tag X einfach alles passen. Das Wichtigste ist die Kameradschaft, es entstehen in der Feuerwehrjugend viele Freundschaften.“ Mit Trommeln und Hupen werden Eltern und Verwandte die Sprösslinge anfeuern. Nach knapp zwei Minuten ist der Auftritt vorbei. Gelaufen wird in der Bronze-Wertung. Eine Gruppe besteht aus neun Leuten und Ersatz. Neben Betreuer Rippatha ist Kommandant Karl Kapplmüller mit dabei.

Autor:

Michael Köck aus Perg

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