Großübung in Grein: 26 Verletzte bei Brand im Seniorium

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GREIN. Zu einem Brand kam es im Keller des Senioriums Grein – so lautete die Übungsannahme bei der von der Feuerwehr Grein organisierten Großübung am vergangenen Samstag.

Das Szenario: Ein Defekt bei einem Notstromaggregat hatte den Brand ausgelöst. Die starke Rauchentwicklung drang im Inneren des Gebäudes bis ins Obergeschoß vor. Viele Personen waren vom Rauch eingeschlossen und konnten sich nicht mehr selbst befreien. Aufgrund der Größe des Brandes und der vielen eingeschlossenen Personen wurde von der Einsatzleitung der Feuerwehr umgehend die höchste Alarmstufe 3 ausgelöst. In kürzester Zeit waren rund 150 Feuerwehrmänner und -Frauen aus 13 Feuerwehren mit 19 Fahrzeugen und 12 Atemschutztrupps am Einsatzort. Auch das Rote Kreuz war mit 20 Sanitätern und einigen Rettungswagen im Einsatz, um die geretteten Personen zu betreuen.

Wichtige Erkenntnisse gewonnen

Viele Erkenntnisse konnten aus diesem Szenario für einen möglichen Ernstfall gewonnen werden. Beim Übungsabschluß dankte der Übungsverantwortliche und Übungsleiter, Greins Feuerwehr-Kommandant Klaus Kurzbauer, allen Einsatzkräften für den Einsatz und den Erfolg der Übung. Auch der Bürgermeister von Grein, Rainer Barth, war volles des Lobes für den Ablauf der Übung. Abschnittskommandant Stephan Prinz dankte der FF Grein für die Durchführung der Übung.

Edith Kloibmüller, in Vertretung der Heimleitung des Heimes, sprach von einer Sicherheit die man spürt, wenn die Feuerwehr anwesend ist. Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Lindner, der auch in Vertretung von Bezirkshauptmann Werner Kreisl anwesend war, hob die Wichtigkeit der Koordination der einzelnen Feuerwehren bei solch einem Großereignis hervor und gratulierte zum Übungserfolg.

Die Feuerwehr Grein bedankt sich bei allen Teilnehmer für den Erfolg der Übung sowie den Verantwortlichen des Senioriums, insbesondere für die großzügige Verpflegung nach der Übung.

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