Schwertberg
Kindergarten-Umbau sorgt für Wirbel im Gemeinderat

Ein neuer Gebäudetrakt wurde an den Kindergarten-Altbau angeschlossen. Die Fassadensanierung ist noch ausständig.
  • Ein neuer Gebäudetrakt wurde an den Kindergarten-Altbau angeschlossen. Die Fassadensanierung ist noch ausständig.
  • Foto: SPÖ Schwertberg
  • hochgeladen von Helene Leonhardsberger

Heftige Debatten im Schwertberger Gemeinderat wegen Sanierung und Zubau des Pfarrcaritas-Kindergartens. Die Kosten fallen höher aus als ursprünglich geplant.

SCHWERTBERG. Für Unstimmigkeiten im Schwertberger Gemeinderat sorgt die Erweiterung des Caritas-Kindergartens, die seit vorigem Jahr im Gange ist. Fünf Kindergarten- und zwei Krabbelstubengruppen sind jetzt dort untergebracht. Ursprünglich war die Fertigstellung für diesen Herbst geplant. Durch aufwändige Sanierungsarbeiten verzögert sich das Projekt allerdings. Fassade und Vollwärmeschutz fehlen noch. Außerdem überstiegen die bisherigen Kosten für die Sanierung des Altbaus das veranschlagte Budget. Die SPÖ Schwertberg spricht davon, dass die Kosten aus dem Ruder laufen: "Bei der Kostenschätzung und Ausschreibung wurde die Fassadengestaltung falsch berechnet beziehungsweise überhaupt vergessen. Aber auch andere nötige Aufträge scheinen in der Kalkulation übersehen worden zu sein, wurden aber anscheinend trotzdem ohne die vorgeschriebenen Beschlüsse beauftragt. Darum fehlen jetzt im Finanzierungsplan, der mit 1,68 Mio. Euro erstellt wurde, rund 250.000 Euro", kritisiert SP-Vize-Bürgermeister Karl Weilig.

Weilig: "Baustellen laufen aus dem Ruder"

Bei der vorigen Gemeinderatssitzung eskalierte die Diskussion. Ein SPÖ-Mitglied verließ nach einer Ermahnung durch VP-Bürgermeister Max Oberleitner den Saal. „Man hat das Gefühl, die Baustellen der Gemeinde Schwertberg laufen mehr und mehr aus dem Ruder“, kritisiert der SP-Vize-Bürgermeister. „Vom Bürgermeister wird immer vermittelt, dass alles so großartig laufe, am Ende schaut es dann ganz anders aus“, so Weiligs Meinung.
Der neue Finanzierungsplan, der dem Land OÖ zur Prüfung vorgelegt werden soll, wurde schließlich in der Sitzung ohne die Stimmen der SPÖ beschlossen. "Die SPÖ wollte dem Projekt bewusst Schaden zufügen", meint Bürgermeister Max Oberleitner. Er beharrt darauf, dass bisher nichts bezahlt wurde, was der Gemeinderat nicht beschlossen hatte. "Das sind Kosten, die uns nicht erspart geblieben wären. Wenn man sich das Bauvolumen ansieht, ist überhaupt nichts passiert. Es geschieht bei uns nichts ohne dreifache Prüfung."

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