Mautturm soll mit Ruine Säbnich verbunden werden

Karl Hohensinner mit dem Original-Mautturm vor dem Bahnbau, bei dem die Häfte abgetragen wurde.
  • Karl Hohensinner mit dem Original-Mautturm vor dem Bahnbau, bei dem die Häfte abgetragen wurde.
  • hochgeladen von Robert Zinterhof

ST. NIKOLA. Der Mautturm in Sarmingstein wird gesichert, vorerst nicht abgetragen. Laut Bürgermeister Nikolaus Prinz wird der Turm an der Ausbruchstelle mit Spritzbeton versiegelt. Senkrechte Hölzer, Seile und ein Netz werden am alten Gemäuer so angebracht, dass keine Steine auf die beiden Häuser, die B3 oder die Bahnlinie fallen können. Geht alles nach Plan, ist die B3 Mitte Juli für den Verkehr wieder offen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen ist eine Sanierung des Mautturms möglich. „Die langfristigen Maßnahmen müssen wirtschaftlich tragbar sein. Vor allem, was den Anteil der öffentlichen Gelder betrifft. Die Situation ist ohne Hilfe von Dritten nicht zu bewältigen, weil weder der Eigentümerfamilie noch der Marktgemeinde St. Nikola diese Belastung zugemutet werden kann“, hofft Prinz auf Unterstützung durch private Gönner. Nach Kostenschätzungen würde ein Abbruch 150.000 €, eine Sanierung über 200.000 € kosten.
„Es freut mich, dass Bürgermeister Prinz Experten finden konnte, dass der Mautturm jetzt gesichert, nicht abgetragen wird. Der Frage, warum das Denkmalamt den Turm nicht unter Schutz gestellt hat, werde ich weiterhin nachgehen“, sagt der Greiner Historiker Karl Hohensinner. Zur touristischen Aufwertung des Mautturms schlägt er einen Verbindungsweg von der Ruine Säbnich zum Turm vor. „Ein Landschaftsplaner erwähnte die Möglichkeit, dass der Turm wieder aufgebaut werden könnte, wie er ursprünglich war, weil das Material im Inneren aus dem Abbruch vorhanden und Teil des Problems ist“, spricht sich Josef Breinesel aus Grein für einen Original-Turm wie vor dem Bahnbau aus.

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