Schülerunion: Schwertberger Edin Kustura neuer Bundesobmann-Stellvertreter

Edin Kustura

SCHWERTBERG. Edin Kustura ist ab sofort Bundesobmann-Stellvertreter der größten Schülerorganisation Österreichs. Der 18-jährige Schwertberger wurde beim 41. Bundestag im Linzer Oberbank Donauforum gewählt. Kustura maturierte heuer am Europagymnasium Baumgartenberg. Im vergangenen Schuljahr arbeitete er bereits als AHS-Landesschulsprecher-Stellvertreter sowie Pressereferent bei der Union Höherer Schüler OÖ. Nun ist er einer der Stellverteter des neuen Schülerunion-Bundesobmanns Thomas Gaar aus Graz.

Bundestag der Schülerunion: Neues Team startet mit viel Rückenwind

Grazer Thomas Gaar neuer Bundesobmann der größten Schülerorganisation des Landes. Hinter ihm stehen im kommenden Schuljahr 26 von 27 Landesschulsprechern.

LINZ – Der 41. Bundestag der Schülerunion Österreich fand dieses Wochenende im Linzer Oberbank Donauforum statt. Neuer Bundesobmann wurde der Steirer Thomas Gaar. „Mit Mut, Leidenschaft und Offenheit für neue Ideen starte ich heute in meine Zeit als Bundesobmann der größten Schülerorganisation in Österreich“, sagt Gaar bei seiner Antrittsrede. Bereits im vergangenen Schuljahr war er als Bundesobmann-Stellvertreter im Bundesvorstand aktiv.

Mit rund 82 Prozent der Delegiertenstimmen und 26 von 27 Landesschulsprechern bei den Landesschülervertretungswahlen möchte Gaar mit seinem zwöflköpfigen Team vor allem inhaltliche Akzente setzen und zentrale Forderungen auf Bundesebene zur Umsetzung bringen. In Richtung Nationalratswahlen fordert die Schülerunion die Einführung des Pflichtfachs Politische Bildung. „Es kann in einem Land wie Österreich nicht sein, dass die Schule keinen ausreichenden Platz für Aufklärung und Diskussion bietet, wenn Jugendliche ab 16 Jahren wählen dürfen und sollen“, betont Gaar.

„Wir stellen 149 von 156 Mandaten in den neun Landesschülervertretungen. Es ist eindeutig, wen die Schülerinnen und Schüler als bildungspolitischen Interessensvertreter gegenüber dem BMUKK sehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Bundesschülervertretung und hoffe, dass die Ministerin im Wahlkampf-Stress nicht auf die Interessen von uns Schülern vergisst“, sagt der ehemalige steirische Landesschulsprecher.

Neben der Wahl des neuen Bundesvorstandes wurden auch Änderungen und Ergänzungen im Positionspapier beschlossen. „Die Schulautonomie zu stärken ist ein großes Ziel von uns Schülervertretern. Die Schulen müssen selbst entscheiden können, welche Lehrer eingestellt werden, oder wie die finanziellen Ressourcen verwendet werden. Unsere Schulen müssen in Zukunft endlich mehr Freiheiten genießen können“, erklärt Gaar die Forderung nach mehr Schulautonomie.

Der scheidende Bundesobmann Daniel Perschy blickte in seiner Rede auf die nachhaltige Arbeit im vergangenen Jahr zurück: „Ein Gremium, in dem Eltern, Lehrer und Schüler gemeinsam auf Augenhöhe über aktuelle bildungspolitische Themen diskutieren, konnte in diesem Jahr durch die Einführung des Bundes-Schulgemeinschaftsausschusses geschaffen werden. Letztendlich konnten wir den unglaublichen Wahlerfolg feiern. Ich bin mir sicher, dass mit dem neuen Team der erfolgreiche Weg der Schülerunion weitergehen wird und wünsche ihnen viel Erfolg bei der neuen Aufgabe!“

Zur Sache
Die Schülerunion ist die größte Interessensvertretungsorganisation
für Österreichs Schüler. Über 30.000 Mitglieder vernetzen sich, um
sich auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene für eine Verbesserung der
Schule auf Basis der Schülerinteressen einzusetzen. Entsprechende
Forderungen bringt die Schülerunion zusätzlich im Rahmen der
Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie im kommenden Schuljahr 26
von 27 Landesschulsprecher stellt.

Autor:

Michael Köck aus Perg

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