Antrag auf staufreie Zufahrt
"Situation nicht hinnehmbar"

Diese Zufahrt zur Schurzmühle darf von Lieferanten, Angestellten, Kunden nicht befahren werden. Anrainer behindern das und verweisen auf den "Privatweg". Das Fahrverbot ist umstritten.
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  • Diese Zufahrt zur Schurzmühle darf von Lieferanten, Angestellten, Kunden nicht befahren werden. Anrainer behindern das und verweisen auf den "Privatweg". Das Fahrverbot ist umstritten.
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PABNEUKIRCHEN. „Die Angst im Stillen Tal“ geht in die nächste Runde. Bürgermeisterin Barbara Payreder reagierte rasch auf den Antrag von Grill-Weltmeister Leo Gradl auf eine staubfreie Zufahrt zu seinem Hofladen, seiner Grillschule und zum Leader Projekt 'Strudenguer LebensPauer' in die Schurzmühle. Bürgermeisterin Barbara Payreder, Vizebürgermeister Manfred Nenning, Bauausschussobmann Florian Kloibhofer, Altbürgermeister Johann Buchberger, Amtsleiter Erwin Haderer und Vertreter der Parteien werden am 7. Juli 22020 Lösungen mit Leo Gradl diskutieren, wie die Schurzmühle mit einem ordentlichen Weg erreichbar gemacht werden kann. Die BezirksRundschau berichtete über das Fahrverbot zur Schurzmühle in der Vorwoche exklusiv.

Belästigt und bedroht
In einem Schreiben machte Leo Gradl die Gemeindevertretung auf seine dramatische Lage aufmerksam: „An unserem letzten Hofladentag sind die Wegstreitereien unserer Nachbarn wieder einmal eskaliert und haben eine neue Dimension erreicht. Unsere Gäste fühlen sich nicht nur belästigt, sondern teilweise auch bedroht. Diese Situation ist nicht mehr länger hinnehmbar. Das Verhalten einiger Nachbarn ist für uns ruf- und geschäftsschädigend. Zustelldienste und Besucher sind schon zu (Sach)Schaden gekommen und fahren uns teilweise nicht mehr an. Die Anstellung einer/eines Mitarbeiterin/ Mitarbeiters scheiterte zuletzt an der steilen, öffentlichen Zufahrt. Darum haben wir uns nun entschieden, von unserem Recht auf eine staubfreie Zufahrt Gebrauch zu machen.“

Schreiben von Grillweltmeister Leo Gradl, Schurzmühle im Stillen Tal, Gemeinde Pabneukirchen
„Den täglichen Autoverkehr zur Schurzmühle beschränken wir gutmütiger Weise seit eh und je auf ein absolutes Minimum!!! Grillkursteilnehmer, Hofladenbesucher und mittlerweile auch schon unsere privaten Freunde (die nun auch die Schikanen satt haben) werden über die steile Anfahrt umgeleitet, um den täglichen Streitereien aus dem Wege zu gehen.
Irgendwann ist aber der Punkt erreicht, wo es mehr als genug ist! Jetzt wollen wir mal genau wissen, was unser uraltes Wegerecht eigentlich wirklich wert ist.
Wurde doch vor langer Zeit der alte Weg von der Schurzmühle bis zum Wirtshaus auf Kosten der Schurzmühle errichtet und von der gegenüberliegenden Seite hinter dem Bach (mit Sicherheit im Einverständnis der gesamten Anrainer) direkt vor die Häuser der Anrainer verlegt.
Würden beispielweise in unserer Schurzmühle 2 Familien mit Kind und Kegel leben, Kinder zur Schule bringen, Kindergarten, 4 Erwachsene die mit 4 Autos zur Arbeit fahren, Turnstunde, Musikunterricht, Schwimmbad, Arztbesuche, Fußballtraining, Besuche von Freunden und Verwandten, Onlinebestellungen, Pizzaservice und, und, und dann wäre erst mal dieser ganz normale tägliche Verkehr, wie er zu jedem anderen Wohnhaus in dieser Zeit auch üblich wäre, weit höher als jetzt.
PS.: Übrigens war die Schurzmühle schon immer ein belebter Ort, als Mühle, als Sägewerk, als Produktionsstätte für land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse und ein beliebter Treffpunkt für volkstümliche Abende!
In diesem Sinne 'leben und leben lassen'.  Leo Gradl, vielleicht ein Querdenker aber sicher kein Querulant mit Hang zum Leute sekkieren! “

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Autor:

Robert Zinterhof aus Perg

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