Moderne Mühle am rauschenden Bach

Mühlenchef Josef Knoll mit seinem Sohn Lukas, der die Knollmühle einmal weiterführen wird.
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  • Mühlenchef Josef Knoll mit seinem Sohn Lukas, der die Knollmühle einmal weiterführen wird.
  • hochgeladen von Elisabeth Glück

ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Bereits seit dem späten Mittelalter um ca 1400 wird eine Mühle am Eingang des Gusen-Tales, nach dem Ortsende von St. Georgen, erwähnt. 1932 hat die Familie Knoll, die auch bereits seit mehreren Generationen im Müllereigewerbe tätig war, die Mühle erstanden und sie nach vielen Um- und Zubauten, zu einer der modernsten Mühlen in der Region gemacht. „Ich habe die Mühle 1976 von meinem Vater übernommen, sie von 2000 bis 2003 vollständig erneuert und die Produktion von 40 auf 100 Tonnen pro Tag gesteigert“ erzählt der heutige Firmenchef Josef Knoll. Er ist Vater von drei Söhnen und der älteste Sohn Lukas, hat nach dem Wirtschaftsstudium auch noch eine Müllereifachausbildung gemacht und unterstützt den Vater bereits kräftig im Betrieb. Er wird den Familienbetrieb mit zehn Mitarbeitern einmal übernehmen und weiterführen. Aus der Mühle, die am rauschenden Bach klapperte, wurde ein total computergesteuerter, moderner Mühlenbetrieb der heute weit über 80 Artikel herstellt. Besonders die hohe Qualität der Mehle wird von Bäckern sehr geschätzt und viele Kunden sind dem Unternehmen seit Jahrzehnten treu. Durch die ständige Modernisierung und Produktionserweiterung zählt die Knollmühle bereits zu den bedeutendsten Mühlen Österreichs. „Gutes Mehl soll immer die selben Eigenschaften haben und für den jeweiligen Verwendungszweck bestmöglich geeignet sein“ erklärt Josef Knoll. „Die Kunst des Müllers besteht darin, erntebedingte Qualitätsunterschiede durch das Mischen von verschiedenen Getreidepartien auszugleichen“ sagt der Müllner. Spezielle Reinigungsverfahren und vor allem die Lagerung des Mehls, es braucht eine gewisse Zeit der Reife, sind in der Knollmühle, durch die hohe Lagerkapazität, vorhanden und gewährleistet. Und der Bach wo früher das Mühlrad klapperte wird auch heute noch als Energiequelle für den Mühlen-Betrieb genützt.

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