29.01.2018, 08:50 Uhr

Sensationell: Perger Volleyball-Girls besiegten Bundesliga-Tabellenführer Linz/Steg

(Foto: Peter Maurer)
PERG. Im sechsten Aufeinandertreffen in der Austrian Volley League Women gewinnt zum ersten Mal die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg das Oberösterreich-Derby. Sie besiegen in Linz den Tabellenführer ASKÖ Linz/Steg mit 3-2.

"Schön langsam entwickeln wir uns zum Favoritenschreck in der Liga", erklärt ein freudestrahlender Sportdirektor Josef Trauner, der eine Achterbahnfahrt seiner Mädels in Linz miterlebt. Die Pergerinnen können einen Vorsprung von fünf Punkten im ersten Satz souverän bis zum Ende bei 25-20 verteidigen. Im zweiten Durchgang sind aber die Linzerinnen am Drücker und stellen mit 16-25 den Ausgleich her. Der dritte Satz endet noch klarer mit 9-25 zu Gunsten der Heimmannschaft aus Linz. Auch der vierte Durchgang scheint beinahe für die Stahlstädterinnen entschieden zu sein, ehe sich die Prinzessinnen nochmals in die Partie zurückkämpfen.

"Es war das erwartet schwere Derby für uns. Wir sind gut in die Partie gestartet und haben den ersten Satz kontrolliert zu Ende gebracht. Was den Leistungseinbruch im zweiten Satz verursacht hat, müssen wir analysieren. Aber die Mädels haben sich sensationell wieder in das Spiel zurückgekämpft und uns mit zwei wirklich überraschenden Punkten wieder auf den sechsten Tabellenplatz gebracht", kommentiert Trauner das Spiel. Seine Mannschaft gewinnt die letzten beiden Sätze mit jeweils zwei Punkten Unterschied hauchdünn.

Auch Schlusslicht aus Hartberg besiegt

Nach dem historischen Derbysieg bleibt die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg auch im zweiten Auswärtsspiel in der Austrian Volley League Women an diesem Wochenende erfolgreich. Sie besiegen das Tabellenschlusslicht aus der Steiermark, TSV Sparkasse Hartberg mit 3-0.

"Das wir jetzt wieder auf Playoffkurs sind ist ja das eigentliche Highlight des Wochenendes. Salzburg hat uns da zu unseren Höchstleistungen getrieben", analysiert Außenangreiferin Eva Freiberger. Sie ist mit 15 Zählern die Topscorerin der Perger Prinzessinnen am Sonntagabend in Hartberg.

Die Mühlviertlerinnen beginnen stark und sichern sich den ersten Durchgang klar mit 25-11. Danach spielt die Heimmannschaft aus Hartberg gut mit und die Pergerinnen müssen sogar einen Fünfpunkterückstand aufholen. "Mit weniger Fehlern und ein wenig Glück konnten wir das aber drehen", erklärt Freiberger. Im dritten Satz machen die Oberösterreicherinnen dann alles klar und gewinnen das Spiel.

In der Tabelle liegen sie nun zwei Runden vor Ende des Grunddurchganges auf dem sechsten Platz. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg. Nachdem die Pergerinnen noch zu Rekordmeister Sokol/Post müssen, wird die Entscheidung wohl am letzten Spieltag fallen.

Austrian Volley League Women, Freitag
ASKÖ Linz/Steg - SG Prinz Brunnenbau Volleys 2 - 3
20-25, 25-16, 25-9, 23-25, 13-15
Topscorerinnen: Maris Below (27), Jennifer Sadler (22), Patricia Teufl (15) bzw. Hailey Murray (21), Jordan Tucker (14), Eva Freiberger und Diana Mitrengova (je 10)

Austrian Volley League Women, Sonntag
TSV Sparkasse Hartberg - SG Prinz Brunnenbau Volleys 0 - 3
11-25 (26 min), 23-25 (26 min), 18-25 (24 min)Topscorerinnen: Katja Ceplak (15), Jacqueline Hohenscherer, Viktoria Goger (je 7) bzw. Eva Freiberger (15), Jordan Tucker (13), Hailey Murray (12)
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