31.01.2018, 17:16 Uhr

Neuer Obmann, Gastro-Ausbau, Zauberteppich - Schorschi startet durch!

Schorschi - Skilift, St. Georgen am Walde
ST. GEORGEN AM WALDE. Der neue „Schorschi-Lift“ Obmann Georg Temper und sein Team haben viel vor. Der Vorstand hat bereits einen Plan zur Erweiterung des Buffets. „Damit wird mehr Platz für Schulgruppen und Skikurse geschaffen. Die Kinder kommen dann schneller zu ihrem Essen und haben mehr Zeit auf der Schorschi-Piste das Skifahren zu erlernen. Wir wollen einen Zauberteppich ankaufen, der dann frei zugänglich für die Eltern mit den kleinsten Skistars ist“, informiert Georg Temper.
2003 wurde der Schilift vom Verein „Schorschi“ übernommen. Der vorherige Besitzer war der Tourismusverband. Schorschi entwickelte sich großartig, wie die Zahlen belegen. „Im Durchschnitt besuchen 8.500 Gäste in 50 Betriebstagen den Schihang. Jährlich werden 30 Rennen ausgetragen, die vom Askö St. Georgen am Walde abgewickelt werden. 300 Kinder lernen bei uns jährlich das Skifahren. Das sind Kinder aus den Bezirken Perg, Freistadt, Zwettl und Melk. Der Hang ist bei Schulen sehr beleibt. 1200 Schulkinder kommen jährlich. Die Schul-Bezirksmeisterschaft ist heuer am 13. Februar wieder bei uns“, sagt Georg Temper.
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Obmann Georg Temper:

 Am Anfang möchte ich unsern Verlauf des Verein Schorschi- Lift näherbringen. 

Seit 1979 gibt es in St. Georgen am Walde das gewerbebetrieblich geführte Schilift-Unternehmen. Viel hat sich in dieser Zeit verändert - auch der Lift- und Buffetbetrieb. 1979 war die Zeit für den Bau eines Liftes reif.

25 Geldgeber – so genannte Schiliftteilhaber - haben mit Rudolf Sengstbratl sen. das - für diese Zeit nicht alltägliche - Liftunternehmen aus dem Boden gestampft. Mit der Gründung der Schilift GesmbH war auch der Lift- und Buffetbetrieb auf sichere Beine gestellt. Der Liftbetrieb deckte die anfallenden Betriebskosten. Die GesmbH kämpfte aber mit dem Schuldenstand, der für die Ausfinanzierung der Neuinvestition im Jahre 1979 notwendig war.
Die milden, schneearmen Winter zeigten aber bald die Grenzen der Liftführung auf 800 Metern Seehöhe auf. Die Liftanlage und das Buffet waren zwischenzeitlich auch in die "Jahre"gekommen, sodass eine Weiterführung - ausgerichtet nach den technischen Erfordernissen - größere Investitionen ausgelöst hätte. "Aufhören oder etwas Besseres daraus machen", so der damalige Tourismusvorsitzende Alexander Sengstbratl. Da der Liftbetrieb wegen des mangelnden Schnees immer starke Einbußen zu erleiden hatte, wurde die Vision einer Schneeaufbereitungsanlage ins Auge gefasst. Anfangs war die Rede von einer Schneekanone. Erste finanzielle Gespräche hat es beim Arbeiterball mit dem damaligen Landesrat Dipl. Ing. Erich Haider im Gasthaus Sengstbratl gegeben. Der damalige Vizebürgermeister Leopold Buchberger hat sich auch für die Realisierung des Schorschi-Projektes notwendigen finanziellen Förderungen persönlich engagiert.

Die finanzielle Unterstützung ermutigte den Tourismusverband zur Gründung der Projektgruppe "Schilift 2000". Eine Vision wurde in die Tat umgesetzt. Mit der Investition einer Schneekanone waren aber auch alle technischen Erneuerungen der Liftanlage geknüpft. Die Marktgemeinde hat sich abermals für die Aufrechterhaltung dieser Wintersporteinrichtung ausgesprochen und die Sanierung des Schleppliftes übernommen. Das Projekt "Schilift 2000" umfasste schlussendlich die gänzliche Sanierung des Buffet und Lifthauses. Eine Gasheizung wurde installiert, die WC Anlagen gänzlich neu geschaffen und das Buffet wurde mit den notwendigen technischen Einrichtungen ausgestattet. Ein Parkplatz, eine Flutlichtanlage, ein Wasserspeicherteich für die Schneekanone und ein eigener Kinderlift wurden ebenfalls in das Projekt aufgenommen. Mit Gesamtkosten von rund 5 Mio. Schilling wurden bei der Fertigstellung der Anlagen die Schätzungen weit überschritten. Die zuständigen Abteilungen und ihre Politiker erkannten die Wichtigkeit der Investitionen in dieser Region und förderten das Projekt entsprechend.
Ein lustiges Maskottchen erobert den Wintersport!
Mit dem Lift-Neustart wurde auch eine Werbekampagne für den Wintertourismus losgetreten. Schorschi - das lustige Maskottchen - wirbt für St. Georgen am Walde auch weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Alljährlich werden hunderte Aussendungen an Vereine und Organisationen getätigt. Die werblichen Maßnahmen - eingebetet in das Schorschi-Gesamtkonzept - waren eine, aus heutiger Sicht, richtige Entscheidung. Der Schorschilift erfreut sich eines regen Zulaufes. Die Kosten zur Führung des Liftbetriebes können mit den laufenden Liftkarteneinnahmen, mit dem Ergebnis aus dem Buffetbetrieb, mit Spenden und Sponsorenbeiträgen und mit den Schorschi-Veranstaltungen gedeckt werden. Ein A Team aus freiwilligen Helferinnen und Helfern haben das Schiliftprojekt zu dem gemacht, was es heute ist - ein Baustein im Rahmen der Nahversorgung, ein Vorzeigeprojekt in der Region Mühlviertler Alm und ein Wirtschaftsfaktor, denn das Geld bleibt in der Gemeinde.

Mit der Auflösung des Tourismusverbandes wurden die Agenden der Liftführung an den neu gegründeten Verein Schorschi übertragen. Seit 1.1.2003 kann man beim Verein Schorschi auch Mitglied werden.

Mit Stichtag 30.09.2017 verwaltet der Verein 289 Mitglieder. Der Verein machte 2004-2005 Investitionen in verschiedene kleine Projekte wie die Errichtung eines Eiskletterturms, kauf eines Ski-Doo. 2006 Starte der Verein mit dem Extremsportler Sepp Resnik den Weltrekordversuch im Dauerschifahren. Die freiwilligen Helfer standen vom 5-15. Jänner 2006 im Dauer Einsatz, somit hat auch der Extremsportler den Rekord in 240 Stunden Dauerschifahren geschafft. So wurde St. Georgen am Walde zur Weltrekordgemeinde in ging in den Medien durch ganz Österreich.
Am 14.12.2007 ab die Gemeinde das grüne Licht für das Liftprojekt Neubau des Schleppliftes, die kosten Schätzung belauft auf 350.000€.
2007 war dann auch noch ein zweiter Startschuss, um dem Sich der Verein Schorschi kümmert. Die Großveranstaltung in Mountainbike „Granitbeißer“ wurden das erste Mal in St. Georgen am Walde ausgeführt. Und seit dem helfen ca. 300 freiwillige jährlich bei dieser tollen Radsportveranstaltung die auch mittlerweile schon eine Staatsmeisterschaft ausgeführt haben.

2008 wurde dan der neue Lift gebaut,

die Gesamtkosten ergaben bei ca.460.000€ incl. MWST. Der Schorschi musste ca. 180.000€ aufbringen. Auch die folgenden Jahre waren noch sehr Investitionsreich. Ein Ski-Doo musste neu angekauft werden, die Beschneiung bekam eine Neue Schneekanone um 20.000€. Nach 10 Jahren musste auch die Pistenraupe gewechselt werden wegen Motorschaden am alten Gerät. Das war natürlich auch kein Geschenk mit 124.800€ wo der Verein 77.000€ Eigenkapital reinsteckt.
Ca. 15 Jahre später 2014 wurde die erste Beschneiungslanze angekauft. Diese Lanze wurde 2015 noch mal aufgerüstet mit einen Doppelten Lanzenkopf.
2017 übergab Sengstbratl Alexander den Obmann an Temper Georg. Obman Stv. blieb Buchberger Manfred, Kassierin wurde schon in Vorjahr Wiesinger Sylvia. 2017 wurde auch noch Riegler Andreas als neuer Schrieftführer gewählt. Gleich blieb auch Kassier Stv. Wenko Harald.

Der neue Vorstand Plant jetzt den Betrieb zu modernisieren.

Mit einem Erweiterung des Buffets soll mehr Platz für Schulgruppen geschaffen werden oder für Skikurse das einnehmen der Jause erleichtert werden. Da die Kinder dann schneller zu ihrem Essen kommen. Und so mehr Zeit haben auf der Schorschipiste das Skifahren zu erlernen.
In Zukunft wollen wir auch einen Zauberteppich ankaufen der dann frei Zugänglich für die Eltern mit den kleinsten Skistars ist und somit das Skifahren in klein Kindesalter möglich wird.
Am Schorschihang erlernen ca. 300 Kinder Jährlich das Skifahren. Aber das sind Kinder von ganz Bezirk Perg und teils auch Nachbarbezirke wie von Freistadt, Zwettl und Melk.
Der Hang ist auch sehr bei Schulen beliebt, wo ca. jährlich 1200 Kinder von den Schulen zu uns kommen. Die auch die Schulbezirksmeisterschaft am 13.02.2018 wieder bei uns austragen.
Weiters haben wir jährlich ca. 30 Rennen. Von Firmenrennen bis zum Landescuprennen wir alles durchgeführt wo sich unser ASKÖ um die Abwicklung kümmert.
Ganz toll finden wir auch, dass jeden Donnerstag Abend das Strudengau Training bei uns abgehalten wird.

Im Durchschnitt besuchen uns im Jahr 8500 Gäste in nur 50 Betriebstage
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