Frisch, charmant: Zauber aus dem Tal

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BEZIRKSBLÄTTER: Sie sind als Duo aus der Magierszene nicht mehr wegzudenken, aber wann begann eigentlich alles?
Thommy Ten: "Im Alter von zehn Jahren habe ich, wie viele Kinder, ein Zauberbuch geschenkt bekommen.
Dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich bald ein Dutzend Bücher und Zauberkästen besaß. Seither kann ich die Zauberkunst nicht mehr aus meinem Leben wegdenken."
Seit wann treten Sie als Duo auf?
Amélie van Tass: "Ich stand schon als Kind gerne auf der Bühne und fand meine Liebe zum Tanz. Mit 19 Jahren absolvierte ich dann eine Ausbildung für zeitgenössischen Bühnentanz in Wien. Die Zauberei hat mich über die Jahre immer wieder begleitet und fasziniert. 2011 lernte ich dann schließlich Thommy in der ORF Produktion "Die große Chance" kennen.
Seitdem arbeiten wir zusammen, leben unseren Traum auf der Bühne und bereisen die Welt."
Mentalmagie - in die Wiege gelegt, oder harte Arbeit?
Ten: "Bei der klassischen Zauberkunst zeigen wir vor allem visuelle Kunststücke. Hierbei erscheinen Gegenstände aus dem Nichts, Sachen beginnen vor den Augen zu schweben, oder ausgeliehene Geldscheine wandern an einen unmöglichen Ort.
In der Mentalmagie geschieht alles im Kopf des Zusehers. Wir zeigen auf, wie Menschen miteinander kommunizieren können, ohne es selbst zu merken. Die Magie passiert nicht mehr in unseren Händen, sondern tatsächlich im Kopf unserer Zuschauer. Jeder Abend ist einmalig, da wir besonders in der Mentalmagie viel mit Zuschauerbeteiligung arbeiten. Wir haben täglich ein neues Publikum, welches die Show zu einem besonderen Abend werden lässt."
Wie bereiten Sie sich auf die Shows vor?
Ten: "Neben jahrelanger Vorbereitung und Training unseres Programms bereiten wir uns vor der Show durch Sprachübungen und Körpertraining auf unseren Auftritt vor."
Amélie, Sie haben Wurzeln im Pielachtal. Ist das mitunter ein Grund, warum Sie am 6. Februar in Hofstetten auftreten?
"Ja, ich bin ursprünglich aus Hofstetten-Grünau, wo mich die Menschen unter meinem bürgerlichen Namen Christina Gruber kennen und fühle mich auch nach wie vor hier zuhause. Seit dem Beginn unserer Karriere waren wir an vielen Orten, um unsere Show zu spielen.
Somit dachten wir, dass es doch schön wäre, wieder dorthin zu kommen, wo alles begann."
Freuen Sie sich auf das heimische Publikum, oder ist man dabei ein klein wenig nervöser als sonst?
Tass: "Natürlich ist es etwas anderes, wenn man vor einem komplett fremden Publikum in einem anderen Land spielt.
Etwas Nervosität wird sicher mit im Spiel sein, doch das gehört dazu und ich freue mich natürlich schon sehr speziell auf diese Show in der Heimat."

Zur Sache:
Die Hofstettnerin Christina Gruber alias Amélie van Tass und ihr Kollege Thomas Höschele alias Thommy Ten aus Mautern sind seit 2011 weltweit als erfolgreiches "Zauberduo" unterwegs. Am 6.02. in Hofstetten, BGZ.

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