27.03.2017, 16:00 Uhr

Kommentar

Dirndltaler im Dirndlfieber

Am Anfang war der Zweifel in der Bevölkerung groß, als aus dem Pielachtal plötzlich das Dirndltal wurde. Doch die Präsenz in den Medien und unter den Touristen aus ganz Österreich beweist, dass dieses Konzept aufgegangen ist. Ein großer Faktor für den Erfolg ist sicher der jährlich stattfindende Dirndlkirtag. Bei dieser Veranstaltung wird die kleine Frucht aus dem Kaukasus schon fast götzenhaft verehrt. Vom Dirndlbrand über Dirndlsaft bis hin zu Dirndlbier und Dirndlsenf gibt es dort alles, was mit der Dirndl zu tun hat. Wer schon mal in eine Dirndl gebissen hat, der schätzt die Dirndlprodukte umso mehr. Wenn man nämlich in eine unreife Frucht beißt, verstecken sich die Lippen hinter dem Zahnfleisch und kommen aufgrund des sauren Geschmacks längere Zeit nicht mehr hervor. Ein anderes Phänomen, das sich mit der Dirndl entwickelte, war die Dirndlkönigin. Man erkennt sie in freier Wildbahn an ihrer Schärpe und an ihrer Krone, die sie auf ihrem Haupt trägt.

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