Tourismussommer 2021
Bald könnte es im Bezirk Reutte wieder "brummen"

Für Urlauber gibt es viele Angebote. Zum größten Kapital der Region gehört natürlich unsere  Natur.
  • Für Urlauber gibt es viele Angebote. Zum größten Kapital der Region gehört natürlich unsere Natur.
  • Foto: TVB Lechtal
  • hochgeladen von Günther Reichel

Auf diesen Tag wird hart gewartet: Mit Stichtag 19. März 2021 wird wieder vieles in Österreich möglich, was lange Zeit verboten oder nur eingeschränkt erlaubt war. Im touristischen Bereich herrscht Erleichterung.

AUSSERFERN. Michael Kohler, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Lechtal, spürt derzeit zwar noch "Zurückhaltung", dennoch blickt er optimistisch nach vorne: "Die Gäste werden bestimmt kommen!"

Noch gibt es "Luft nach oben"

Wie die derzeitige Buchungslage im Tal aussieht, lasse sich aber nur schwer einschätzen. Kohler glaubt, dass im Moment noch "Luft nach oben" besteht. Mit dem Blick zurück auf das vergangene Jahr überwiegt bei ihm dennoch die Zuversicht, dass es eine gute Saison wird.
Auch 2020 wusste man anfänglich nicht, wie die Saison verlaufen wird, am Ende waren die Betriebe der Talschaft sehr gut gebucht.  "Ich denke, ab Juli könnte es so richtig 'brummen' im Tal", sagt Kohler, der auf einen guten Sommer hofft und von einem starken Herbst überzeugt ist. Vorausgesetzt natürlich, dass die Coronazahlen niedrig bleiben.

Klare Ansagen sind wichtig

Mit den jüngsten Klarstellungen der Regierung, was in Österreich wieder alles erlaubt ist, bzw. welche Bedingungen an die Öffnung geknüpft werden, ist der Lechtaler Touristiker zufrieden. Hinsichtlich der Regelungen in jenen Ländern, aus denen die Gäste kommen sollen, sei hingegen nicht alles ganz so klar, zumindest nicht im Moment.

Noch bestehen Unsicherheiten

Das muss auch Peter Zotz bestätigen. Der Hotellier des Laterndlhofs im Nesselwängler Ortsteil Haller ortet derzeit noch Unsicherheiten, was die Gäste nach der Abreise, also am Ende ihres Urlaubs, erwartet. "Da ist noch nicht alles geklärt. Wir können Tests anbieten. Inwieweit diese dann in den Herkunftsländern unserer Gäste Gültigkeit haben, wissen wir nicht mit hundertprozentiger Sicherheit."
Nach den jüngsten Erklärungen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hinsichtlich von Ein- bzw. Ausreisebestimmungen scheinen sich aber auch in unserem wichtigsten Urlauber-Herkunftsland, Deutschland, die "Nebel zu lichten".

Ein Plus bei den Buchungen

Peter Zotz ist jedenfalls zuversichtlich, was die bevorstehende Sommersaison anlangt: "Was die Buchungen anlangt, verzeichnen wir ein Plus gegenüber den Vorjahren. Und das, ohne groß Werbung gemacht zu haben."
Die beste Werbung für das Hochtal ist nach Ansicht von Peter Zotz derzeit ohnehin die Grenznähe zu Deutschland. Die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten die Grenzen zu Deutschland erreichen zu können, sei vielen Gästen wichtig und damit ein riesen Vorteil. Für sein Haus, und für das ganze Tannheimer Tal, blickt Peter Zotz jedenfalls den kommeden Wochen positiv entgegen. Eine langfristige Prognose will er dennoch nicht abgeben. "Das wäre unseriös. Niemand kann derzeit weit nach vorne schauen."

Vertrauen ins Stammpersonal

Zuversichtlich ist Zotz auch was die Personalsituation anlangt. In seinem Haus arbeitet sehr viel Stammpersonal, auf das man wieder zurückgreifen kann. "Der eine oder die andere wird vielleicht abspringen, aber das gibt es immer wieder", sieht Zotz kleineren Veränderungen gelassen entgegen.

Weitere Informationen aus dem Bezirk Reutte finden Sie unter
www.meinbezirk.at

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