Das Außerfern hinkt bei E-Autos hinterher

Die E-Moblität ist im Kommen. Noch ist der Anteil an E-Autos aber gering.
  • Die E-Moblität ist im Kommen. Noch ist der Anteil an E-Autos aber gering.
  • Foto: Archiv/MEV
  • hochgeladen von Günther Reichel

AUSSERFERN (rei). Langsam aber sicher steigt der Anteil an elektrisch betriebenen Autos auf unseren Straßen. Doch der Anteil ist weiterhin bescheiden und je nach Region gibt es nochmals große Unterschiede.
EU-weit sind die Niederlande ganz vorne (2,4% Anteil an neuzugelassenen E-Autos). Österreich lst laut einer Studie des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) im EU-Vergleich auch gut dabei und liegt mit 1,5 Prozent auf Platz zwei.
In Tirol ist Kitzbühel vorne. Die Unterlädner hatten im Vorjahr bei den Neuanmeldungen einen höheren Anteil an E-Autos als Holland, nämlich 2,6 Prozent. Dahinter rangieren Lienz (2,3%) und Imst (2,2%). In Tirol entsprach der Anteil der E-Autos an der Gesamtzulassungszahl neuer Autos exakt dem Österreichwert von 1,5 Prozent.

Lokale Zahlen

Und das Außerfern? Leider weit abgeschlagen. Gerade einmal zehn neue Autos mit Elektromotor wurden laut VCÖ vergangenes Jahr im Bezirk neu zugelassen. Das sind magere 0,3 Prozent aller Neuzulassungen im Jahr 2017.
Doch mit einem derart geringen Anteil steht der Bezirk Reutte nicht alleine da. Schaut man auf die Länderstatistik, dann weisen auch Dänemark, Spanien und Zypern den selben Anteil von 0,3 Prozent aus.
Schlechter geht es natürlich auch: Bulgarien, Lettland, Littauen, Rumänien und die Slowakei haben gerade einmal 0,2% Anteil. Ganz hinten liegen Griechenland (0,04%) und Kroatien (0,01%).
Dass es auch anders geht zeigt wiederum nicht EU-Land Norwegen. Hier ist der Anteil an Autos mit E-Motor bei den Neuzulassungen von 15,7 Prozent im Jahr 2016 auf beachtliche 20,8 Prozent im Jahr 2017 angestiegen.
(Quelle: EAFO, VCÖ 2018)

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